Unabhängiges Magazin seit 2003 – Eishockey. Kölner Haie. Köln. DEL.

Wackelt Draisaitls Stuhl?

Peter Draisaitl im Derby bei der DEG am 02.02.2018. Foto: mcfly37.de
Peter Draisaitl im Derby bei der DEG am 02.02.2018. Foto: mcfly37.de

Es ist wiedermal soweit. Kurz vor der Länderspielpause steht der KEC auf einem inakzeptablen Tabellenplatz, die Lokalpresse zählt den Trainer – und dieses Mal auch den Sportdirektor – an, und wenn in Wolfsburg und Bremerhaven nicht zwei deutliche Siege aufs Eis gezaubert werden, dann wird wohl alles den Gang nehmen, der sich in den letzten Jahren schon zu einer traurigen Tradition entwickelt hat. Im aktuellen Fall wäre eine plötzliche Unzufriedenheit mit dem Spiel der Mannschaft allerdings erstaunlich, denn wenig überraschend schließt sich die Performance nahtlos an das an, was bereits in der vergangenen Saison unter diesem Coach auf dem Eis gezeigt wurde. – Ein Kommentar.

Der viel zitierte “Stallgeruch”

Als Peter Draisaitl nach dem Rauswurf von Cory Clouston als neuer Headcoach der Kölner Haie präsentiert wurde, war sein Bezug zu Köln und den Haien das größte Pfund, mit dem man gewuchert hat. Keine glamouröse, mit Auszeichnungen und Titeln gespickte Vita als Trainer. Was Draisaitl mitgebracht hat, war der viel zitierte „Stallgeruch“. Sonst nichts.

Damals war es ein Feuerwehreinsatz und auch wegen der mannschaftsinternen Probleme mit niedrigen Erwartungshaltungen verknüpft. Draisaitls Bilanz aus seiner ersten Spielzeit als Bankboss der Haie war letztendlich allerdings nicht mehr als unteres Mittelmaß. Haarscharf an den Pre-Playoffs vorbeigeschrammt und im Viertelfinale gegen Nürnberg in letzter Instanz chancenlos. Fraglich, ob ein Trainer mit anderem Namen nach einer solchen Saison ein weitergehendes Vertragsangebot bekommen hätte.

Draisaitl war erste und einzige Wahl

Draisaitl erhielt eine Vertragsverlängerung zu einem Zeitpunkt, als noch nicht mal sicher war, ob die Kölner Haie die direkte Playoff-Qualifikation schaffen. Sportdirektor Mark Mahon gab damals zu Protokoll, dass es für den KEC keinen anderen Kandidaten gegeben habe. In der Kommunikation nach außen war Draisaitl also erste und einzige Wahl. Schon damals sorgte diese Aussage für Unverständnis – besonders vor dem Hintergrund der seinerzeit auf dem Markt befindlichen, teils hochkarätigen Alternativen.

Vorgefunden hatte Draisaitl nach der Clouston-Entlassung extrem strukturierte Arbeitsabläufe. Sein Vorgänger hatte ihm eine Mannschaft hinterlassen, die zu dem Zeitpunkt zwar sehr konteranfällig war, allerdings zumindest solide Specialteams vorweisen konnte. Speziell das Unterzahlspiel war einer der Bereiche, der in der vergangenen Saison bis zuletzt gut funktionierte. Draisaitl hatte auch von Anfang an angekündigt, nicht viel ändern zu wollen. Die Umstellung auf das 1-2-2 im Backcheck war dann auch die einzige, signifikante Umstellung, die er vorgenommen hat. Selbst bei der Suche nach neuen Konstellationen in den Sturmformationen kam er nach vielen Experimenten wieder bei dem Line-Up an, wie es sein Vorgänger bereits hat spielen lassen.

Der Kader für die aktuelle Saison wurde von Mahon und Draisaitl gemeinsam zusammengestellt. Im Rahmen von Draisaitls Vertragsverlängerung sagte der KEC-Sportdirektor mit Blick auf die Kaderplanung: „Ich entscheide hier nichts alleine. Es sind immer alle eingebunden in den Prozess, wer kommt und wie alles aussehen soll. Ich habe Peter von Anfang an in alle Entscheidungen eingebunden, weil ich finde, dass das der richtige Weg ist. Den kommenden Kader werden wir also gemeinsam zusammenstellen.“

Spielanlage wie in der vergangenen Saison

Inzwischen nun beklagt Draisaitl sich über sein On-Ice-Personal, an dessen Zusammenstellung er mitgewirkt hat. Die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Team ist allerdings keine Einbahnstraße. Wenn der Headcoach eine konsequentere Umsetzung seiner Taktik fordert, dann wird das nicht passieren, ohne dass er die Mannschaft von eben dieser Taktik auch überzeugt.

Der Spielaufbau aus der eigenen Zone, spielerische Wege durch die neutrale Zone und kontrolliert ins Angriffsdrittel – das sind Werkzeuge, die der Headcoach seinem Team mitgibt. In Zeiten der – auch in der DEL längst Standard gewordenen – Videoanalyse sollte es diese Werkzeuge variantenreich und auf den jeweiligen Gegner angepasst geben. Nachdem nun mit dem Umbruch in der Mannschaft aber auch die letzten Cloustonschen Elemente speziell aus dem Spielaufbau der Haie aus der eigenen Zone verschwunden sind, wirkt das Team bisweilen planlos.

Nichts von dem, was in der aktuellen Saison von den Haien auf dem Eis geboten wird, sieht in der Anlage anders aus als das, was die Mannschaft in der vergangenen Saison unter Draisaitl gezeigt hat. Schon in der abgelaufenen Spielzeit können die Resultate aus Club-Sicht nicht zufriedenstellend gewesen sein. Erstrecht nicht zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung für Draisaitl, selbst wenn man von Clubseite darauf vertraut hat, dass das Eliminieren der Quertreiber in der Mannschaft vor der aktuellen Saison für bessere Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten sorgt.

Keine adäquate Visitenkarte abgegeben

Sollte es nun also erneut zu einem Trainerrauswurf beim KEC unter der Saison kommen, dann wäre er dieses Mal vermeidbar gewesen. Wo Clouston bei seiner Amtsübernahme noch eine echte Wende eingeläutet und damit seinerzeit eine Vertragsverlängerung gerechtfertigt hat, hat Draisaitl mit der abgelaufenen Spielzeit keine adäquate Visitenkarte abgegeben. Zumindest keine, die den Ansprüchen eines Top-Clubs gerecht geworden wäre.

Dass es tatsächlich keinen anderen Kandidaten für den Trainerposten beim KEC für die Saison 2018/19 gegeben haben soll, ist schwer nachvollziehbar. Der gesamte Vorgang passte in der Wahrnehmung auch nicht zum Wesen von Sportdirektor Mark Mahon, der eher mit Akribie und detaillierter Analyse aufwartet. Auch wenn die Verpflichtung eines Trainers in seinen Zuständigkeitsbereich fällt, steht speziell im Fall von Peter Draisaitl die Frage im Raum, wie einsam diese Entscheidung tatsächlich war. Wo „Stallgeruch“ für die Verpflichtung als Interims-Coach ausgereicht hat, hat es den Anschein, als hätten alte Verbindungen in höhere Etagen bei der Weiterverpflichtung zumindest geholfen. Sollte das tatsächlich der Fall sein, wird es sich auch in der Länge des Geduldsfadens mit dem aktuellen Übungsleiter widerspiegeln. Spätestens dann muss aber die Frage erlaubt sein, auf wie gesunden Füßen die Personalpolitik bei den Kölner Haien insgesamt steht.

Über den Autor: Henrike Wöbking

Henrike schreibt für haimspiel.de seit 2005 und wurde von Ex-NHL-Spieler Jason Marshall gelobt für "the best interview I ever did". Sie zeigte sich hauptverantwortlich für das Abschiedsvideo von Dave McLlwain. Außerdem ist sie Buchautorin und schrieb den Roman "Auf Eis" vor dem Hintergrund der Playoffs 2002.

Vorheriger Artikel

Weitzmanns Saisondebüt endet mit 4:1-Niederlage

19 Kommentare

  1. Sockenträger
    05.11.2018

    Als erstes würde ich mal den Mahon mit seinem großen Maul rauswerfen, gefolgt von den Co Trainern Brandl und Thomson. Mir kommt es komisch vor das der Headcoache entlassen wird und nichts ändert sich. Wenn es dann wirklich nicht besser wird kann man den Draiseidl immer noch rauswerfen. Ich bin der Überzeugung das da irgendwo ein Hacken sitzt der raus muß.

  2. Bossy
    05.11.2018

    Es ist doch eigentlich kaum noch zu fassen: da bettelt die Mannschaft (anders kann ich die Taktik des Scheibenschießens auf Wesslau nach eigener Führung nicht bezeichnen) in beiden Spielen des Wochenendes bis in die letzten Spielsekunden darum, dass ihnen die Gegner doch bitte, bitte noch Punkte abnehmen, und dann klappt das nicht!

    Und die Haie-Fans werden somit auch, zumindest zunächst einmal, um das auf jeden Fall unterhaltsame Engagement eines Larry Huras gebracht.

    Ausgestattet mit einem Ego von der Größe des Sonnensystems und dem Versprechen der unbedingten Sofort-Wirkung wäre das schöne Haie-Leben der diversen Alibi-Spieler und notorischen Schön-Quatscher, die mit einer schon erstaunlichen Routine und Unverfrorenheit die (unter)durchschnittlichsten Leistungen des Teams als völlig ausreichend befinden und zum Maß aller Kölner-Haie-Dinge erklären wollen, endlich mal vorbei gewesen.

    Denn, und das wäre nach vielen Jahren auch für den letzten Mohikaner noch mal eine neue Erfahrung gewesen, es gibt tatsächlich auch noch Trainer, die man nicht integrieren kann.

    So aber durfte ich gestern Abend noch die hämische Freude eines DEG-Fans darüber vernehmen, dass der aktuelle Trainer auch am 18.11. noch hinter der Bande stehen wird, der vierte Derby-Sieg in Folge ist damit schon fest eingeplant.

  3. Andreas P.
    03.11.2018

    Das gute ist, das es bald Auf- und Abstieg gibt. Dann treffen die Haie endlich wieder auf Gegner auf Augenhöhe. Dazu passt dann auch das Bild, was sie in den letzten Jahren abgeben.
    Eigentlich kann man nach Heimspielen die Interviews aus dem Archiv abspielen: „ … war ganz peinlich … wir schämen uns … muss besser werden …“ immer das gleiche Bla-Bla, aber keine Änderung.
    Dazu zu die letztjährige Werte-Diskussion … auch Ziel verfehlt. In Summe ein Desaster. Vielleicht ja mit dem neuen Trainer ab Dezember … nur welcher Trainer will sich das noch antun?

  4. Bernd Schumalski
    03.11.2018

    In Köln lässt sich kein Mittelmaß verkaufen, erst recht nicht bei diesen finanziellen Möglichkeiten. Wenn man aber auf dem Eis bestenfalls durchschnittliches Personal hat, und in der sportlichen Leitung Personen schalten und walten lässt, die 12 Jahre (circa) im japanischen Eishockey tätig waren bzw. als Trainer auch nichts gross gerissen hat, dann ist es nur sehr schwer, die Erwartungen zu erfüllen.

    Was meiner Meinung nach ebenfalls eine Rolle dabei spielt, ist die viel zu grosse Halle. Wenn bei einem Fassungsvermögen von gut 18000 Zuschauern, die Halle bestenfalls zur Hälfte gefüllt ist, fehlt die entsprechende Atmosphäre. Wenn dann auch noch eine Saison wie diese dazu kommt, verprellt man den Rest an Zuschauern auch noch.

    Alles in allem stimmt es hinten und vorne nicht. Auch wenn heute gegen Wolfsburg gewonnen wurde, würde es mich nicht wundern, wenn wir in Bremerhaven wieder einen Rückfall erleiden würden

  5. Alexander
    02.11.2018

    Man sollte wieder einen Teamleiter einstellen um Trainer und Sportdirektor zu entlasten auch über einen Motivations-Trainer wie schon 2002 (mit Chris Hamilton)wo wir das letzte mal Meister geworden sind macht Sinn.

    Wer kümmert sich eigentlich aktuell um das Video Coaching und das Zusammenschneiden der Video Bilder?Ich weiss das sowas teuer ist es muss ja nicht alles sofort passieren aber es muss was passieren damit man nicht vor leeren Zuschauerrängen spielt.

    Ich mache mir große Sorgen um die Zukunft es kann nicht sein das uns immer wieder Spieler mit Verrag in der Saison verlassen.

  6. Umland
    02.11.2018

    ich finde so wie es jetzt beim KEC aus sieht sollte mann unbedingt den ges,.Stab entlassen den der Fisch stinkt vom Kopf aus ,denn nur den Trainer entlassen wird überhaupt nichts bringen

  7. haiemaus
    02.11.2018

    Der erste Spieler zieht bereits die persönliche Notbremse.

    Für Viklund waren die Fußstapfen von Lalonde, Erikson und Ehrhoff wohl doch eine Nummer zu groß…

    Irgendwie hab ich jetzt auch wieder ein déjà-vu zur Vorsaison, wo uns unterjährig auch die Spieler verlassen haben…
    Wir drehen uns im Kreis.

  8. Marcel B
    02.11.2018

    Tobias Viklund verlässt die Haie mit sofortiger Wirkung, aus persönlichen Gründen!

  9. Bossy
    02.11.2018

    Eine schonungslose Beschreibung der Gründe für die wieder mal desaströse sportliche Situation, in die man sich aber noch nie so dermaßen sehendes Auge selbst gebracht hat.

    15 Niederlagen aus 26 Heimspielen seit Amtsantritt sind keine sportliche Misere, sondern schon ein Skandal – eine ähnlich miese Bilanz gab es für ein KEC-Team nur unter Mason/Beddoes/Meister in der Saison 2008/09, als noch ganz andere Faktoren erschwerend hinzu kamen, auf die Trainer Draisaitl nun nicht verweisen kann.

    Zwei weitere Unglückliche (von denen einer jetzt nicht mehr mit in die Arena kommt) und ich haben im Februar schriftlich gegen die Vertragsverlängerung von Peter Draisaitl protestiert, weil wir alle absolut NULL sportliche Gründe dafür erkennen konnten.

    So eine Protestnote fällt zwar glatt in die Rubrik des “sich nicht entblöden können”, es war uns aber ein besonderes Anliegen – und keiner von uns hatte das Gefühl, dass wir damit als einsame Kassandra-Rufer in der Eiswüste unterwegs waren, denn in der Arena habe ich seinerzeit fast nur Ablehnung dieser auch noch als alternativlos verkauften Entscheidung wahrgenommen!

    Und wenn Herr Walter in einem aktuellen Interview allen Ernstes von einem laufenden “Prozess” der Wiederversöhnung mit den Fans spricht – zu einem Zeitpunkt, wo selbst langjährigste DK-Fans mit Leichenbittermiene durch die Arena taumeln oder sich sogar ganz verabschieden – so kann ich nur noch den Kopf schütteln und muss dann mittlerweile auch am Realitätsbezug der gesamten KEC-Führung zweifeln.

    Zu einem solchen “Prozess” gehört nämlich z.B. auch, dass man sich nicht völlig gehen lässt und auch so gut es eben geht selbst ‘aufhübscht’, denn von jemandem, der mittlerweile hässlich ist wie eine Gewitternacht mit Hagelschlag (der KEC im Herbst 2018), lässt sich niemand gerne ‘wachküssen’, um noch einmal ein früheres Zitat des aktuellen Geschäftsführers aufzugreifen.

  10. Doktor
    02.11.2018

    Mal ganz ehrlich, der Sportdirektor kann nichts, hat noch nie etwas gerissen. Der Trainer ist ein Trainer, aber kein Coach. Brandl als CO, auch ein Griff ins Klo. Ein Proficlub, der nur von Amateuren betreut wird, geht im Nachwuchs so weiter. Dem Laufen reihenweise die wirklichen Talente weg, und werden durch die bunte Mischung Deutschland ersetzt. Trotzdem kein Erfolg bei DNL, Jugend usw.

  11. Marcel B
    02.11.2018

    Warum die Überschrift ,, Wackelt Draisaitls Stuhl “?
    Es nützt rein garnichts nur den Trainer zu tauschen wie bereits die letzten 4 jahre hier geschehn. Wenn dann sollte man alle alten zöpfe abschneiden, beginnend bei der sportlichen Leitung und endend bei den Co Trainern! Aber ich befürchte das bleibt mal wieder wunsch denken meiner seits. Einfach nur bedauerlich was aus unserm einst so stolzen und großen Club geworden ist!!! Es wurde jetzt systematisch 4 jahre daran gearbeitet diesen Club runter zu wirtschaften und uns Fans zu vergraulen. Wir sind ein gutes Beispiel dafür wie es einem Club ergehen kann wenn man von stümpern und deletanten geführt wird. Sorry, ich muss mich grade zusammen reißen nicht komplett zu entgleisen.

    Liebe Grüße Marcel

  12. Domstürmer
    02.11.2018

    Hervorragend Zusammenfassung der bitteren Wahrheit.

    Und was mich besonders besorgt, ist die Kombination aus Tranfers zu dieser Saison die an uns vorbei gegangen sind (Matsumoto,Acton, Parkes/Abgang Shugg…) und den aktuellen Zuschauerzahlen die immer deutlich unter der angeblichen +/- Null € Linie liegen.

    Ich bin mir nicht so sicher ob wir das noch lange finanziell “überleben” werden…..

  13. 02.11.2018

    On Point!

  14. haiemaus
    02.11.2018

    Klasse Artikel. Auf den Punkt.

    Mehr gibt es nach dem letzten Spiel auch nicht mehr zu sagen.

    Ich hoffe, es folgen nun auch Taten und vor allem Einsichten.
    An Selbstreflexion mangelt es bei den Haien ja bekanntlich auf allen Ebenen. Da nützt auch das Gejammere des Kapitäns nach dem Spiel nichts.
    Und als Führungsperson sollte man durchaus in der Lage sein, seine Strategie bzw. Taktik an die Mitarbeiter/Spieler weiter zu geben, diese zu leben und jeden davon zu überzeugen.
    Wenn dem Trainer vorrangig die Überzeugung des Kollektivs jedoch so wichtig ist, dann sollte er nicht kritisieren, sondern in den Dialog gehen, sich eventuell Hilfe suchen, sich Alternativen anhören und ausprobieren. Zudem wird, meiner Meinung nach und wie im Artikel auch beschrieben, das Stilmittel der Videoanalytik nicht umfassend ausgeschöpft. Hier könnte man auch mal links und rechts schauen, s. Mannheim, wie man sich deutlich besser auf Gegner taktisch und durch Akribie einstellen kann.

  15. Florian
    02.11.2018

    Guter Artikel!

  16. Thomas
    02.11.2018

    So und da wären wir wieder. Ich habe vor der Saison gesagt, Weihnachten brennt der Baum wieder. Meine persönliche Wette das Mahon vor Draisaitl fliegt, werde ich wohl noch verlieren. Ich füge mich wohl nahtlos in die Verlierer Mentatlität des KEC ein. * Ironiemodus aus*

    Jetzt mal ernsthaft. Ich frage mich langsam ob ich alleine zu hohe Anforderungen und Weitsicht habe? Ich wiederhole mich da letzte Saison. Es gibt unter ihm keine Verbesserung im Kader. Das dies jetzt diese Saison weiter geht, wundert mich da nicht. Und wer Pavel nicht ernsthaft hier freie Hand gelassen hätte, der ist noch dümmer als ich dachte.

    Fakt ist, die Haie haben sich diese Suppe ja selber eingebrockt. Jetzt löffelt die auch mal schön aus.

    Inzwischen muss man ja sagen, kommt man ja nur nach Köln um sich den Ruf zu verbrennen. Inkompetenz auf allen Ebenen. Eine Geschäftsführung die dauern gewechselt wird, und keine Handschift hinterlassen kann, ein Sportdirektor der kein Konzept hat und ein Trainer der null Plan hat.

    So zerstört man sich einen Ruf! Clouston hat hier gute Special Teams hinterlassen, davon sieht man garnichts. Einkäufe die ich vor der Saison schon angezählt habe, Stichpunkt Ellis und Viklund, sind oh Wunder bisher garnicht eingeschlagen.

    Ich würde beim KEC gerne mal ein Praktikum zum Thema Taktik absolvieren. Nur um zu sehen ob ich zu hohe Anforderungen habe, oder man garnicht weiß wie man das Spielern vermittelt.

    Man braucht mal kompetente Leute als Sportdirektor und Trainer. Und die müssen dann ein Team formen. Wieder eine Übergangs Saison? Wieder dummes gelaber, dass alles besser wird? Wer will das noch mit machen? Ich nehme schon gar keinen mehr mit zum Eishockey, weil ich mich selber für das auf dem Eis schämen muss.

    Das man jetzt aber zusieht und keinen Plan hat wie man den Dampfer auf Kurs bringen kann… Zeugt für mich eigentlich wie hilflos dieser ganze Verein geworden ist. Ich würde zu gerne das ganze übernehmen.

    Aber man muss ja inzwischen simple Grundlagen schaffen. Wie und wann gehe ich in Zweikämpfe? Wann mache ich den Schritt auf den Gegner zu und wann nicht. Wann spiele ich einen Pass und wie komplex darf es sein…

    An Ideen für diesen Kader mangelt es bei mir nicht. Liebes Haimspiel Team, ich hätte gerne einen Termin bei der Sportlichen Leitung…

    Schaden kann ich da wohl keinen mehr anrichten.

    Gruß
    Thomas

  17. Jochem
    02.11.2018

    Dem ist nichts hinzuzufügen, aber dann steht Mahon auch mit zur Disposition. Keine Neuverpflichtung der letzten Jahre hat richtig eingeschlagen (zumindest bei den Importspielern mit Ausnahme von Gustav)

  18. O
    02.11.2018

    Viel Blabla… Mahon wird nicht wackeln. Man entlässt den Trainer und er kann weiter seine Altherren Politik aus Übersee fahren. Hauptsache vor 16 Jahren war der Spieler mal in der NHL oder Ahl

    Traurig

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.