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Karriereende: Christian Ehrhoff hört auf

KEC-Kapitän Christian Ehrhoff - Foto: Andreas Dick

Die Kölner Haie sind im Viertelfinale gegen die Thomas Sabo IceTigers nach sechs Spielen ausgeschieden. Danach informierte Christian Ehrhoff die Mannschaft, dass er seine Karriere beenden wird und dass Spiel 6 sein letztes Spiel im Profigeschäft war. Der ursprünglich datierte Vertrag mit den Kölner Haien lief bis 2019. Doch der Haie-Verteidiger hat sich dazu entschieden, die Karriere mit dem Ende der diesjährigen Saison zu beenden.

Ehrhoff: “Ich habe alle informiert”

Christian Ehrhoff bedankte sich bei allen Wegbegleitern der letzten Jahre über die Haie-Kanäle: “Ich habe die Mannschaft, die Haie-Organisation und natürlich Bundestrainer Marco Sturm über diesen Schritt informiert. Ich durfte eine lange und erfolgreiche Karriere genießen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich freue mich jetzt auf ein neues Kapitel in meinem Leben. Der Entschluss ist wohl überlegt und in den vergangenen Wochen gereift. Nach so vielen Jahren auf dem höchsten Level ist für mich jetzt der Zeitpunkt gekommen, um etwas Neues zu starten.”

Ehrhoff wird also auch für die Deutsche Nationalmannschaft nicht mehr auflaufen.

 

So hat alles angefangen und heute endet meine professionelle Karriere! 19 Jahre Profi sind eine lange Zeit. Danke an meine Teams, Mitspieler, Coaches, Betreuer, Physios, Ärzte und natürlich den Fans für die Unterstützung und unzählige wunderschöne Momente und Erinnerungen. Ein besonderes Dankeschön an meine Frau Farina, meine Kinder, meine Eltern und meine Schwester, ohne eure Unterstützung, eure Aufopferung und euren Rückhalt wäre es für mich nicht möglich gewesen Leistung auf höchsten Niveau zu bringen! #itwasagreatride #CE10 After 19 years of pro hockey I‘ve decided to call it a career. Thanks to all my teams, teammates, coaches, staff members and fans for your support and countless amazing memories.

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Über den Autor: Tobias Bonk

Tube ist fast seit Beginn bei Haimspiel dabei, war zwischendurch mal abgetaucht und kam mit Beginn des Radios 2006 wieder zurück ins Boot. Er war Teil des Kommentatorenteams beim ersten Test in Iserlohn und schrieb seine Bachelorarbeit unter anderem über die Haie.

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12 Kommentare

  1. Schmidt, Karin
    27.03.2018

    Ich bin traurig aber auch froh, daß CE in Köln gespielt hat. Er hat seine ganze Klasse gezeigt und war stets ein Vorbild für die Jugend. Ich wünsche ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute. Werde ihn am Samstag mit einem lachenden und weinenden Auge verabschieden. Tschöööö Christian und alles Gute

  2. Alexander
    26.03.2018

    Eine der ganz Großen im Eishockey verlässt die Bühne. Schade für uns Haie-Fans, aber durchaus nachvollziehbar. Beim KEC geht‘s stetig bergab, seit man Uwe Krupp entlassen hat. Der zeigt uns gerade mit den Eisbären wie es funktioniert. Leider gibt‘s auch keine Perspektive bei den Haien und ob wir in der nächsten Spielzeit eine schlagkräftige Truppe haben werden, muss nan wohl eher bezweifeln. Alles Gute, Christian, wir werden Dich sehr vermissen!

  3. Bossy
    26.03.2018

    Ich bin nur insofern etwas verwundert, dass er doch selbst vor einigen Wochen noch ein Weitermachen bis Olympia 2022 für möglich gehalten hatte, oder erinnere ich das falsch?

    Deshalb und weil eben jetzt nach dem Ende eines Playoff-Debakels verkündet, ist es auf jeden Fall jetzt wenig verwunderlich, dass Teile der Medienlandschaft den Rücktritt an der fehlenden sportlichen Perspektive der Haie festmachen wollen, da er ja schließlich auch noch Vertrag hatte; ob sie mit dieser Spekulation nun richtig liegen oder nicht, die sportlich Verantwortlichen der Haie werden automatisch noch etwas stärker in einen unschönen Fokus gerückt, zumal Herr Gotthardt ja auch als echter Fan von Christian Ehrhoff bekannt ist.

    Ich wünsche ihm auf jeden Fall alles Gute für seine weitere Zukunft, alleine schon jetzt nicht mehr ständig die A57 rauf und runter fahren zu müssen, dürfte schon einen Zugewinn von Zeit und Lebensqualität bedeuten. ;-)

  4. Dampfmaschiehn
    26.03.2018

    Tja das tut schon irgendwie weh, sicher hätte CE seine Karriere gerne auch auf Vereinsebene erfolgreich beendet. Da sind die Haie leider ein untaugliches Objekt seit einigen Jahren. Er hat ja mit den Buffalo Sabres schon mal eine im nachhinein falsche Karriereentscheidung getroffen…
    Es ist aber auch ein Dilemma: ohne reiche Gönner keine Stars, ohne Stars kein ausreichendes Interesse, um die Arena voll zu machen. Ohne volle Arena keine großen Umsätze. Der neue Geschäftsführer ist ja nur zur Steigerung eben dieser Umsätze installiert worden, nicht aus sportlich relevanten Gründen.
    Was wirklich zu Denken gibt, ist die aktuelle Kündigungswelle im Back Office der Haie. Da scheinen genau die falschen Leute zu gehen oder werden gegangen…

  5. Thomas
    26.03.2018

    Da tritt dann wieder ein großer von der Bühne ab. Vielen Dank solch einen Spieler hier sehen zu dürfen. Er hat gerade in den Play Offs gezeigt, dass man so eine Art Spieler in Deutschland sogut wie nicht sehen wird, leider. Alle Gute für die Zukunft.

    Für den KEC bietet sich natürlich jetzt eine gute Chance. Mit Ehrhoff, Eriksson und Lalonde sind natürlich jetzt 3 offensiv Stellen frei geworden die man besetzten muss. Ich finde das Ehrhoff in der Saison auch oft unmotiviert wirkte, und Defensiv leider auch viel zu viele Schwachstellen hatte. Allerdings muss man die Qualität eines Ehrhoffs auch erstmal finden.

    Gerade auf den Hinblick des Schütz Interviews das ich gerade im Express gelesen habe, habe ich jedoch Sorge, dass da noch mehr nicht stimmt beim KEC.

    Gruß
    Thomas

  6. Ingo
    26.03.2018

    Es ist schade, dass er aufhört, aber verständlich. Tolle Karriere. Die Haie müssen jetzt einen vernünftigen Neuaufbau beginnen, eigne Nachwuchstalene einbauen und die Mitläufer aussortieren. Aber ich denke der Peter weiß, was er zu tun hat.

  7. Martin
    25.03.2018

    Chapeau! Vielen Dank, dass wir 1 1/2 Spielzeiten eine solche Persönlichkeit im Kader hatten und auch für die Verdienste für das deutsche Eishockey. Nach dem Gewinn der Silbermedaille in Pyeongchang ein absolut nachvollziehbarer Schritt.

    Viel Glück und Gesundheit für die Zukunft und genieße das Familienleben.

  8. Alexander
    25.03.2018

    Ich bin traurig und glücklich zugleich Ehrhoff in Köln spielen gesehen zu haben.Er hat eine so große Karriere hinter sich schon unglaublich dass sojemand nochmal in die DEL zurück gekehrt ist.Solche Spieler verdienen ein Ehrenbanner (in jedem Stadion bzw.Arena)und ein Abschiedsspiel.

  9. Jochen Epstein
    25.03.2018

    Schade, aber eigentlich ein jetzt nachvollziehbarer Schritt! D.h. die Haie werden auch in der Verteidigung einen großen Umbruch bewerkstelligen müssen! Ehrhoff, Lalonde und Eriksdon hinten, dazu vorne mindestens 6 neue Stürmer – das ist die Chance für den Nachwuchs, denn die Jungen können es kaum schlechter machen! Alles Gute!

  10. Dagi
    25.03.2018

    Ich bin darüber sehr traurig, hatte noch eine Saison mit ihm gerechnet. Aber er wird seine Gründe haben.
    Viel Glück für die Zukunft und alles Gute für Dich und Deine Familie @TheRealHoff10

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