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Viertelfinale Spiel 6: Berlin kann, Köln muss

Die Kölner Haie haben sich im letzten Viertelfinalspiel in Berlin weit unter Wert verkauft. Das war allen Beteiligten nach der 1:4-Niederlage am Donnerstag auch sehr bewusst. Nun muss die Mannschaft von Cory Clouston erneut beweisen, dass sie unter Druck abliefern kann.

Mit dem drohenden Saisonaus vor Augen sollte es zumindest nicht schwer fallen, den in Spiel 5 verlorenen Fokus wiederzufinden. Durch die Bank hatten die Haie nicht zu ihrem Normal-Niveau gefunden. „Wir brauchen eine bessere Leistung von jedem Einzelnen“, hatte Clouston nach der schlechten Leistung seines Teams gefordert. Der Tenor aus den Reihen seiner Spieler war exakt der gleiche.

Dem Wissen um die nötige Steigerung muss heute die Umsetzung auf dem Eis folgen, wenn man sich die Chance auf den Einzug ins Halbfinale erhalten möchte. Den Grundstein dazu muss die Rückkehr zu konsequenter Systemtreue legen.

Die Eisbären hingegen hatten in Spiel 5 ihre bislang beste Leistung der Serie gezeigt. Vor allem die vierte Reihe der Berliner mit Laurin Braun, Talbot und Mulock ist zum Leben erwacht und hatte eine große Rolle im erfolgreichen Unterfangen der Hauptstädter gespielt, die Haie über weite Strecken der Partie in ihrem Verteidigungsdrittel einzuschnüren.

Für die Mannschaft von Uwe Krupp bedeutet das vor Spiel 6 eine höchst komfortable Ausgangssituation. Man kann den Halbfinaleinzug heute vergleichsweise entspannt angehen, denn selbst bei einer Niederlage heute ginge man mit dem psychologischen Vorteil der letzten beiden verdienten Siege auf eigenem Eis in ein Spiel 7 am Ostermontag. Nervosität kann und wird bei den Eisbären heute kein Faktor sein.

Die Berliner sind also in der Spur, während die Haie erst wieder in selbige zurückfinden müssen. Das muss dem KEC genauso vom ersten Wechsel an gelingen wie in Spiel 4. Der Weg dahin ist allerdings ein wenig weiter als beim letzten Mal.

Erstes Bully in Spiel 6 ist um 17:30 Uhr. Wir übertragen die Partie live ab 17:15 Uhr.

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Über den Autor: Henrike Wöbking

Henrike schreibt für haimspiel.de seit 2005 und wurde von Ex-NHL-Spieler Jason Marshall gelobt für "the best interview I ever did". Sie zeigte sich hauptverantwortlich für das Abschiedsvideo von Dave McLlwain. Außerdem ist sie Buchautorin und schrieb den Roman "Auf Eis" vor dem Hintergrund der Playoffs 2002.

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Bericht: Per Aslund nach der Saison zurück zu Färjestads

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