Unabhängiges Magazin seit 2003 – Eishockey. Kölner Haie. Köln. DEL.

Hinweis: Dieser Artikel ist älter als sechs Monate. Um immer auf dem aktuellen Stand zu sein nutzt du:

Aktuelle Informationen findest du auf unserer Startseite »

Ziel: Heimrecht im Viertelfinale

KEC-Headcoach Peter Draisaitl im Training - Foto: Steffen Thaut

Während Moritz Müller, Christian Ehrhoff und Felix Schütz für Team Deutschland und Justin Peters für Team Kanada in Pyeongchang um olympische Medaillen spielten, trainierte die restliche Mannschaft der Kölner Haie intensiv für die restlichen drei Hauptrundenspiele. Denn mit Iserlohn (8.), Mannheim (9.) und Ingolstadt (6.) warten direkte Gegner im Kampf um eine lukrative Ausgangsposition für die Playoffs. Man möchte unbedingt den vierten Tabellenplatz erreichen, um sich das Heimrecht für das Viertelfinale zu sichern.

Vorbereitung auf Saisonendspurt ums Viertelfinale

Nach der Derby-Pleite gegen die DEG nutzten viele Spieler die freie Zeit bis zum Trainingsbeginn, um die Akkus wieder aufzuladen. Der schon oft kritisierte Spielplan der Kölner Haie für die aktuelle Saison verlangte der Mannschaft offenbar viel Energie ab. In der spielfreien Zeit nutzte man die Gelegenheit, die körperliche Fitness der Spieler für die heiße Phase der Saison noch einmal zu steigern. “Im ersten Block sind wir eher viel gelaufen, lange Wege gegangen. In dem zweiten Block, vier Tage, waren die Wege kürzer, aber intensiver. Das Ganze auch schon mit Zweikämpfen dabei. Und jetzt über die zwei Spiele [gegen Krefeld] […] versuchen wir eine gewisse Spritzigkeit herzubekommen bis nächste Woche. Diese Themen haben wir eigentlich abarbeiten können.”, äußerte sich Peter Draisaitl nach dem zweiten Spiel gegen die Krefeld Pinguine.

Ursache für fehlende Konstanz weiterhin ungeklärt

Auf die Frage hin, ob man in der Olympia-Pause die Ursachen für die mentalen Einbrüche innerhalb eines Spiels ausmachen konnte, konnte der Headcoach keine klare Antwort geben: “Ich glaube, dass man das eher in den Köpfen der Spieler suchen muss. Wo denn sonst?”. Scheinbar ist man noch nicht fündig geworden, was genau die Inkonstanz im Spiel der Haie erklärt. Gewiss sei jedoch, dass man dies abstellen müsse, um in den verbleibenden Spielen zu gewinnen, so Draisaitl.

Olympiateilnehmer wieder in Köln

Nach der Rückkehr der Olympiateilnehmer ist das Team nun wieder vollständig. Ob die Rückkehrer mit der positiven Energie aus ihrer erfolgreichen Olympiateilnahme für mehr Konstanz sorgen können, wird sich spätestens im Spiel gegen die Iserlohn Roosters zeigen. Definitiv sollen sie ihre Einsätze kriegen, bestätigte Haie-Pressesprecher Philippe Rasch gegenüber SPORT1. Im ersten Auswärtsspiel gegen Iserlohn mussten sich die Haie 5:4 geschlagen geben. Auch in diesem Spiel offenbarte sich die Problematik der Inkonstanz. Nach einer 1:3- bzw. 2:4-Führung gab man das Spiel letztlich noch aus der Hand.

Schaffen die Haie das Heimrecht im Viertelfinale und schließen die Saison auf dem 4. Platz ab?

 

Über den Autor: Yannick Schmitz

Yannick ist 2014 für sein Studium der Fächer Geschichte & Philosophie an der Universität nach Köln gezogen. Mit dem ersten Besuch eines Heimspiels der Kölner Haie im Oktober 2015 ist seine Leidenschaft für den Eishockeysport entfacht. Es folgten die Mitgliedschaft im Haie-Fanprojekt und schließlich auch das Engagement für haimspiel.de.

    Vorheriger Artikel

    Draisaitl war erste und einzige Wahl

    5 Kommentare

    1. Silke Bettina
      26.02.2018

      Yannick! Haimspiel!
      Kommt mal klar. Bitte. Habt ihr kein Fernsehen und kein Internet?
      Nichts gegen Eure hartnäckige Art, aber dass die Saison am Mittwoch weiter geht, wissen wir. Dass während der Olympia-Pause trainiert wurde, ist auch klar.

      „Nach der Rückkehr der Olympiateilnehmer ist das Team nun wieder vollständig.“
      Yannick, Du hast es vielleicht nicht mitbekommen, aber die Spieler, die Du so despektierlich „Olympiateilnehmer“ nennst, sind Träger einer Silbermedaille aus den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang und ich renne gefühlt alle 45 Minuten zu irgendeinem Bildschirm, um mir Schütz, Müller und Ehrhoff noch Mal anzuschauen, wie sie strahlend -als wäre die Arena Beleuchtung hinter ihren Augen eingeschaltet)- durchs Bild laufen.
      Zur Erinnerung: Eishockey ist nicht wirklich als „Breitensport“ wahrnehmbar und plötzlich erscheint da Mo mit hoch gerissenen Armen neben Schütz auf dem riesigen Tagesschau-Hintergrundbild. Total Surreal.
      „Ob die Rückkehrer mit der positiven Energie aus ihrer erfolgreichen Olympiateilnahme für mehr Konstanz sorgen können, wird sich spätestens im Spiel gegen die Iserlohn Roosters zeigen.“
      Das ist Euer Problem? „Rückkehrer“? Das klingt wie Reha…oder Kur…
      Mir schwant allmählich, dass niemand – weder Fans noch verantwortliche Funktionäre – einen Plan haben, wie mit explosionsartigen Megaleistungen der DEB-Mannschaft im Tagesgeschäft der DEL umgegangen werden kann, weil einfach noch niemand so was erlebt hat.
      „Konstanz“?
      Konstant ist bei mir als Fan (ihr erinnert Euch, ich konnte bis vor eineinhalb Jahren ein Stück Lakritz nicht von einem Puck unterscheiden), dass meine Mutter (!) mich mit wachsender Begeisterung anruft, um mir die Biographie der Kölner Haie im DEB-Team zu erläutern oder mich wahlweise über die erheblichen Anstrengungen eines Eishockeyprofis aufklärt, was der da auf dem Eis durchzustehen habe, um mir im Abschluss des Gesprächs noch Mal glaubhaft zu versichern, die Jungs sollten nicht traurig sein, sie hätten das alles richtig gemacht und jeder Triumph sei erlaubt und sie hätten ihr unglaublich leidgetan, dass es nicht Gold wurde, aber das sei ja W A H N S I N N, was die geleistet hätten. Nach einer Pause verlangt sie dann immer, dass ich das Schütz, Erhoff und Müller persönlich ausrichte…ich sach „Mama, keine Ahnung, ob ich je wieder in der Lage sein werde ein normales Fan-Gespräch mit denen zu führen…vielleicht kippe ich auch einfach um, wir werden sehen.“
      Yannick! Haimspiel! Gebt eurer Reporterseele einen Ruck…fragt die Haie Funktionäre, den Trainer, den Fitness Coach, egal, ob sie sich Rat gesucht haben für diesen denkbar unwahrscheinlichsten Fall der Fälle eines Medaillengewinns. Wie läuft die interkulturelle Kommunikation mit unseren (schmerzlich vermissten) kanadischen Prinzessinnen und schwedischen Sternchen. Eine olympische Teamentwicklungsaufgabe steht da an…lasst uns was draus machen….Alle….
      Silke Bettina ist fast kein “Frischhai” mehr
      gehört zur Gruppe der Eventfans mit Charakter

    2. Alexander
      26.02.2018

      Mir wird schlecht wenn ich manche Nachrichten höre wo gesagt wird das wir im Finale gescheitert wären das stimmt nicht unsere Silber Medaille wird zu klein geredet denn unser Gegner war nicht irgendwer sondern Russland wir haben super gespielt und wenige Sekunden vor Spielende sogar geführt das sollte die Zuschauerzahlen enorm erhöhen.

    3. Bossy
      27.02.2018

      Also, wenn ich hier lese, dass Draisaitl öffentlich einräumt, dass er ob der Wankelmütigkeit seines Teams immer noch keine Erklärung und keinen Plan hat, nach 26! Spielen wohlgemerkt, dann schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken, das erinnert doch sehr an die Hilflosigkeit seiner beiden Vorgänger.

      Und wenn man eh noch keinen Spieler verlängern will, warum wartet man mit dem Trainer nicht auch noch die wenigen Wochen ab, allein um zu sehen, wohin die Reise des Teams nach der Olympia-Unterbrechung geht, vor allem mit welcher EINSTELLUNG?

      Weil man bzw. Mahon mit dem Trainer “sehr zufrieden” ist? Die Anzahl der Siege, der Punkteschnitt und das Auftreten des Teams auf dem Eis generell können damit ja wohl kaum gemeint sein, oder etwa doch?

      Die Verantwortlichen an der Gummersbacher Straße zocken auf der Trainerposition mal wieder nach Kräften und gerade so, als hätte es die vergleichbaren Umstände der letzten Trainerentlassungen gar nicht gegeben, lass das jetzt mal bloß nicht wieder schief gehen!

      Mittlerweile kann ich mir schon vorstellen, dass der jährliche Etat einen separaten Posten für Trainer-Abfindungen bereit hält, vielleicht sollte man diese Gelder alternativ aber auch gleich in einen hauptamtlichen Mentaltrainer investieren..

    4. Alexander
      27.02.2018

      Das Draisaitl keinen Plan hat glaube ich nicht er räumt doch richtig auf.Gute Trainer sollten das jetzt schon tun um für die Zukunft planen zu können und es ist den Spielern gegenüber auch fairer frühzeitig zu wissen ob man beim gleichen Arbeitgeber angestellt bleibt oder man sich nach einer neuen Heimat(Wohnung/Haus,Arbeitsstelle,Schulen oder Kindergärten für die Kinder wenn vorhanden usw.) umsehen muss ich denke es wäre sehr unklug in der Öffentlichkeit zu sagen den und den Plan habe ich es ist auch nicht gut wenn man nur einen Plan A hat aber keine B Option das macht Draisaitl genau richtig wir sollten ihn in Ruhe arbeiten lassen.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.