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Clouston: „Das ist inakzeptabel.“

Kai Hospelt und Ryan Jones - Foto: Alexandra Schmitz
Kai Hospelt und Ryan Jones - Foto: Alexandra Schmitz

Die 4:7-Niederlage der Kölner Haie am Freitagabend in Augsburg resultierte aus einer über weite Strecken der Partie desaströsen Leistung der Mannschaft. Dass die Mannschaft von Cory Clouston sich nach dem zwischenzeitlichen 0:5-Rückstand nochmal herangearbeitet hat, korrigierte den Gesamteindruck nur wenig. Die Stimmen zum Spiel von Cory Clouston und einem ratlosen Christian Ehrhoff.

Cory Clouston: „Die Jungs müssen die Energie und den Hunger haben“

„Wir hatten im ersten Drittel viele unnötige Puckverluste. Augsburg ist eine hungrige Mannschaft. Sie haben ihre Chancen genutzt und früh Kapital daraus geschlagen. Dann sind wir von unserem Gameplan abgewichen und hatten wieder Turnover. Beide Teams haben zwei Enden des Spektrums gezeigt: Wir sind ohne Energie ins Spiel gestartet, Augsburg ist hungrig ins Spiel gestartet. Das ist das Ergebnis. Das ist inakzeptabel.“

„Wir haben am Mittwoch solide gespielt und haben ein bisschen Momentum kreiert. Wir haben zwar einen guten Job gemacht, nochmal bis auf 5:4 wieder heranzukommen, aber wir müssen von Spielbeginn an bereit sein. Die Jungs müssen die Energie und den Hunger haben. Das muss aus ihnen selbst heraus kommen. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Wir müssen besser sein als das. Wir haben viele Spiele in kurzer Zeit, deshalb müssen wir das hinter uns lassen und daraus lernen.“

Zur Frage, ob und was der Coach dafür tun kann, dass die Spieler besser in eine Partie starten:
„Bei den Spielen, die wir gewonnen haben, war unsere Vorbereitung genau die gleiche. Wir machen Videoanalysen, wir arbeiten im Training an Dingen, wir haben einen Gameplan. Wir zeigen ihnen die Stärken des Gegners und was unsere Schwächen sind und was wir tun müssen. Wir haben Einzelgespräche und Gruppengespräche. Wir tun alles, was wir können, um die Spieler im Kopf gut vorzubereiten, aber die Jungs müssen bereit sein. Coaches können coachen, aber sie können nicht selbst spielen. Am Mittwoch haben wir einen guten Job gemacht. Für heute war es der selbe Ablauf in der Vorbereitung. Am Ende des Tages kommt es wieder auf den gleichen Punkt: Unsere besten Spieler müssen unsere besten Spieler sein. Unsere Jungs müssen von Spielbeginn an bereit sein. Keine Ausreden.“

Zur Frage nach Blair Jones, der die letzten 30 Minuten der Partie keine Einsätze mehr hatte:
„Er war nicht gut genug. Er war eine -3 nach den ersten drei Gegentoren. Er war am Mittwoch einer unserer besseren Spieler und war heute direkt eine -3 in siebeneinhalb Minuten Eiszeit. Wir haben die Bank verkürzt und dadurch ein bisschen Fahrt aufgenommen. Wir haben die Reihen auf die Spieler reduziert, von denen wir das Gefühl hatten, dass sie uns die beste Chance geben, ins Spiel zurückzukommen. So haben wir es bis geschafft, bis auf 5:4 heranzukommen. Wir verlassen uns in jedem Spiel darauf, dass bestimmte Spieler eine gute Leistung für uns bringen. Es gibt keine Entschuldigung. Wir müssen abliefern.“

Christian Ehrhoff: „Wir haben es Augsburg leicht gemacht“

„Es war sicherlich wieder ein enttäuschender Start. Wir haben wieder viel zu viele Turnover gehabt und es Augsburg leicht gemacht. Wir haben uns ein tiefes Loch gegraben, aus dem wir dann nicht mehr rausgekommen sind.“

Zur Nachfrage, ob es Gründe für den wieder einmal schlechten Start ins Spiel gab:
„Ich kann es nicht sagen. Darauf habe ich im Moment keine Antwort.“

Über den Autor: Henrike Wöbking

Henrike schreibt für haimspiel.de seit 2005 und wurde von Ex-NHL-Spieler Jason Marshall gelobt für "the best interview I ever did". Sie zeigte sich hauptverantwortlich für das Abschiedsvideo von Dave McLlwain. Außerdem ist sie Buchautorin und schrieb den Roman "Auf Eis" vor dem Hintergrund der Playoffs 2002.

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Mulock gegen Augsburg dabei, Boucher und Sulzer fallen aus

12 Kommentare

  1. Ulf
    19.11.2017

    Herr Clouston
    Sie sind absolut nicht länger zu akzeptieren
    Sie können gerne in Köln wohnen bleiben, es ist eine offene und tolerante Stadt. Aber bitte verkaufen Sie Döner in Zukunft
    Danke

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