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“Wir brauchen nicht in Panik zu verfallen” – Stimmen zum 0:1 gegen Wolfsburg

TJ Mulock im Zweikampf vor dem Wolfsburger Tor. Foto: mcfly37.de
TJ Mulock im Zweikampf vor dem Wolfsburger Tor. Foto: mcfly37.de

Die Kölner Haie haben am Dienstag Abend gegen Wolfsburg mit 0:1 verloren. Es war das zweite Heimspiel in Folge ohne eigenes Tor für das Team von Cory Clouston. Frust aufgrund mangelnder Offensive war deshalb nach dem Spiel durchaus vorhanden, einen Grund für Panik sah aber niemand im Haie-Team. Die Stimmen zum Spiel mit Clouston, Kai Hospelt und Sebastian Uvira.

Nicht viel Selbstvertrauen vor dem Tor

Cory Clouston: „Unser Spiel heute war hervorragend. Unsere letzten beiden Spiele waren gut. Aktuell haben wir nicht sehr viel Selbstvertrauen vor dem Tor. Wir haben Chancen und dann baut sich Frust auf. Mir hat unser Einsatz gefallen, das Teamspiel war hervorragend, alle vier Reihen haben Chancen generiert. Wir haben nur unsere Chancen nicht verwandelt, darauf kann man es runter brechen. In den Playoffs haben wir hoffentlich etwas mehr Scheibenglück.“

(Auf die Frage nach dem aktuellen Frust: ) „Nur das Ergebnis war frustrierend. Mir hat unser Arbeits- und Einsatzwillen gefallen. Wir haben viel Offensive kreiert und unser Defensivspiel war solide. Es war einer dieser Abende, an denen wir nicht getroffen haben. Wir hatten viele Möglichkeiten, haben wieder 3 Mal den Pfosten getroffen. Wir haben gegen eine gute Unterzahl und einen guten Torhüter gespielt. Unsere Unterzahl war auch exzellent. Es gab mehr Positives als Negatives in unserem Spiel. Das Einzige, was wir nicht mögen, ist das Ergebnis. Wir haben die meiste Zeit das Spiel gemacht und hatten auch die Mehrheit der Chancen.“

Der Weg ist wichtig

Kai Hospelt: „Man kann heute keinem vorwerfen, dass wir nicht Chancen erspielt oder es versucht hätten.“

(Auf die Frage, ob aktuell die Leichtigkeit fehlt: ) „Das ist ja ganz normal, wenn das Ding mal nicht reingeht. Das kennt jeder, wenn mal was nicht klappt, dann geht’s einem nicht so leicht von der Hand wie wenn es gut klappt. Ich denke, das ändert sich auch wieder, da brauchen wir jetzt nicht in Panik zu verfallen. Wir haben auch Spiele in dieser Saison gewonnen, in denen wir nicht so gut gespielt haben, dann verliert man auch mal ein Spiel, das man verdient hätte zu gewinnen. Der Weg ist wichtig. Lieber jetzt mal zwei Spiele kein Tor schießen als in drei Wochen.“

Es ist richtig frustrierend

Sebastian Uvira: (Auf die Frage nach dem aktuellen Frust: ) „Am besten die Sache einfach abhaken und nicht mehr dran denken. Vor allem im zweiten Drittel haben wir klar dominiert und da will nix reinfallen. Das ist einfach nur richtig frustrierend, das muss man wirklich jetzt einfach vergessen und am Freitag geht’s weiter. Es wäre uns allen am liebsten, wenn mal wieder richtig Tore reinkommen. Vor allem das Vertauen wird total geboostet, wenn man mal mehr Tore schießt. Wenn wir in so einem Spiel wie heute kein Tor schießen, können wir auch nicht gewinnen.“

(Auf die Frage nach den Spielen in der aktuellen Saisonphase: ) „Ich würde sagen, alle Teams spielen extremst defensiv. Man sieht es ja auch am Ergebnis, die meisten Spiele gegen uns sind mit einem oder zwei Toren. Wir haben eigentlich nicht den Kader, der nur zwei Tore schießen sollte, sondern einen, der stärker ist als das. Die anderen Teams shutten uns down, die machen alle einen guten Job. Die versuchen natürlich auch, um jeden Punkt zu kämpfen. Wir sind in einer Position, in der wir noch einen Schritt nach vorne machen wollen, aber die anderen Mannschaften genauso. Das ist ein harter Kampf und es schmerzt, dass wir heute nicht die drei Punkte geholt haben. Wir wollen einfach die nächsten beiden Spiele gewinnen.“

Über den Autor: Robert Heppekausen

Robert ist seit 2004 für haimspiel.de tätig und hat in der Zeit unter anderem am Radio das Rekordspiel gegen Mannheim kommentiert und war Mit-Ideengeber für die "Wir sind Haie"-Shirts. Zusammen mit Dennis hat er die Facebook-Seite der Kölner Haie ins Leben gerufen und für den Club aufgebaut.

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