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Peter Draisaitl entlassen – Dan Lacroix übernimmt bis Saisonende

Peter Draisaitl im Derby bei der DEG am 02.02.2018. Foto: mcfly37.de
Peter Draisaitl im Derby bei der DEG am 02.02.2018. Foto: mcfly37.de

Die Kölner Haie haben am heutigen Montag Trainer Peter Draisaitl mit sofortiger Wirkung entlassen. Für ihn übernimmt der Kanadier Dan Lacroix bis Saisonende. Lacroix war zuletzt elf Jahre lang Assistant Coach in der NHL (unter anderem bei den Montreal Canadiens). Peter Draisaitl habe die Mannschaft nicht mehr erreichen können. Außerdem wurde der Vertrag mit Mark Mahon um zwei Jahre verlängert.

Zeitpunkt überraschend:  KEC entlässt Peter Draisaitl

Die Freistellung von Peter Draisaitl kommt im ersten Moment überraschend. Allerdings hieß es seit Saisonbeginn im direkten Umfeld der Kölner Haie, dass die Mannschaft keinerlei spielerische Lösungen und Taktiken vom Trainer mitbekommen hat. Zuletzt wurden auch fehlende Videoanalysen regelmäßig kritisiert. Falsche oder fehlende Entscheidungen an der Bande haben zudem für Unmut gesorgt. Doppelte Unterzahl mit zwei Stürmern auf dem Eis oder fehlende Ansagen der Reihenwechsel beim DEL WINTERGAME 2019 in der Verlängerung zeichneten kein gutes Bild des heute entlassenen Haie-Trainers. Die kurzfristige Trennung von Draisaitl ist unerwartet, in der Konsequenz scheint sie aber richtig zu sein.

Viel Wert auf Struktur in Training und Spiel

„Wir sind davon überzeugt, dass ein Trainerwechsel in der jetzigen Situation und im Hinblick auf den Hauptrunden-Endspurt und die anstehenden Playoffs notwendig war, um das Team, trotz der ordentlichen Tabellensituation, sportlich weiterzuentwickeln. Die Mannschaft braucht eine positive Ansprache, von der wir wissen, dass sie Dan Lacroix ans Team richten wird. Dan Lacroix wird viel Wert auf Struktur in Training und Spiel sowie Kommunikation legen“, erklärt Haie-Sportdirektor Mark Mahon in der offiziellen Pressemitteilung diesen Schritt. „Wir danken Peter Draisaitl ausdrücklich für seine erbrachten Leistungen und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

Zwischen den Zeilen bestätigt Mahon ein katastrophales Bild zwischen Peter Draisaitl und der Mannschaft. Bei der Auflistung der Anforderungen und Einschätzungen über Dan Lacroix wird die Misere sichtbar: Peter Draisaitl hat die Ansprache zum Team scheinbar völlig verloren. Die Beobachtung der letzten Spiele macht dies zudem deutlich: Eine scheinbar völlig verlorene Mannschaft in den Anfangsdritteln musste sich mit Charakter und eigener Motivation ins Spiel zurückkämpfen. Ohne spielerisch mitgegebene Lösungen, sondern mit Leidenschaft und Einsatz.

Neuer Trainer Dan Lacroix mit beeindruckender Vita

Dan Lacroix erhält bei den Kölner Haien einen Vertrag bis zum Saisonende. Danach wird er aller Voraussicht nach zurück nach Kanada gehen. Der Kanadier war unter anderem elf Jahre Assistant Coach in der NHL in Montreal, New York und Tampa Bay. 2013/14 stand er mit den New York Rangers im Stanley Cup Finale, verlor die Serie allerdings. Mit den Montral Canadiens war Lacroix regelmäßiger Playoff-Teilnehmer. Zuvor war er als Spieler in über 200 NHL-Spielen auf dem Eis. Auch hier konnte er das Stanley Cup Finale erreichen, verlor dies allerdings mit den Philadelphia Flyers 1997.

Ihm zur Seite stehen weiterhin die Co-Trainer Greg Thomson und Thomas Brandl sowie Torwarttrainer Jonas Forsberg und Athletikcoach Arne Greskowiak. Lacroix wird bereits am morgigen Dienstag das Training der Kölner Haie leiten und am Donnerstag beim Heimspiel gegen Bremerhaven hinter der Bande stehen.

Weichenstellung: Mahon verlängert um zwei Jahre

Haie-Geschäftsführer Philipp Walter erklärt zur Weichenstellung: „Wir haben in den letzten Wochen eine sehr ausführliche Analyse unseres sportlichen Bereichs vollzogen. In Folge dessen haben wir Entscheidungen getroffen, von denen wir überzeugt sind, dass sie die Grundlage für sportlichen Erfolg und die Stabilisation der Haie sein werden“. In dem Zuge wurde der Vertrag mit Sportdirektor Mark Mahon um zwei Jahre verlängert. „Unser Sportdirektor soll das Konzept, die Philosophie und die Kultur der Haie mitentwickeln, leben und umsetzen. Das fängt bei der Kaderplanung an, umfasst aber auch so bedeutende Bereiche wie den Austausch mit den Junghaien, unserem DEL2-Partner und die interne Kommunikation in allen Teilen des Profibereichs. Wir sehen uns mit Mark Mahon, der sich sehr stark mit unserem Club und der Stadt identifiziert, sehr gut aufgestellt“, erklärt Walter.

Ein klares Ziel haben die Kölner Haie in ihrer Ausrichtung ab der Saison 2019/20. “Wir wollen attraktives, aggressives, schnelles und strukturiertes Eishockey zeigen, mit einem Team, das eine Kölner Identität mitbringt”, sagt Haie-Sportdirektor Mark Mahon. An dieser Aufgabenstellung wird sich die sportliche Führung der Kölner Haie messen müssen.

Die Kölner Haie haben Peter Draisaitl entlassen. Die richtige Entscheidung?

Über den Autor: Dennis Wegner

Dennis gründete gemeinsam mit René im Sommer 2003 haimspiel.de und betreut die Seite bis heute als 1. Vorsitzender. Außerdem war er zwischendurch für das Haie-Fanprojekt tätig, hat mit dem Team und der Fanszene "Wir sind Haie" ins Leben gerufen und die Flyeraktion "Köln ohne Haie?" mit großem medialen Echo organisiert.

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22 Kommentare

  1. Ralf Kaufeld
    23.01.2019

    Es tellt sich mir die Frage, was beim KEC angeblich nicht läuft? Was genau ist das Problem? Leute, es läuft rund und wir sind fünfter. Playoffs so gut wie sicher, trotz vieler Verletzten!!!
    Doch hier sind ja scheinbar so viele Experten und Schlaumeier unterwegs, die jeden fachlichen Experten blass aussehen lassen. Das war übrigens Ironie! Diese Experten und Schlaumeier gibt es ja immer zu genüge und vorzugsweise in der vorderster Reihe. Eben jene stehen vermutlich in der Arena und haben noch nie Eishockey gespielt geschweige denn sind sie fähig einigermaßen gerade aus Schlittschuh zu laufen. Doch jeder hier kann alles und weiß alles besser. In diesen Tagen schäme ich mich zutiefst ein Fan der Kölner Haie zu sein. Einmal wegen unkorrekter Vorgehensweise gegenüber Trainern und zum anderen wegen den jammernden und besserwisserischen “Experten” unter uns.

    Fakt ist, der KEC ist verletzungsbedingt nicht einmal in der Saison komplett aufgelaufen. Wir stehen auf Rang 5 und die Playoffs sind quasi erreicht. Bei noch 11 Spielen geht da nichts mehr schief!
    Zum Punkt:
    Peter Draisaitl wurde übel mitgespielt! Man setzte ihn unerwartet und in einer undankbaren Art und Weise vor die Tür. Ich glaub ich hab da ein Dejavue!
    Uwe Krupp erging es seiner Zeit leider exakt so!!! Geht man denn so bauernhaft mit eben jenen um, die sich dem Club verbunden fühlen und versuchen DEN Verein zum Erfolg zu verhelfen? Ich denke nicht.
    Zu erst sollten mal die Herrn Gesellschafter entlassen werden. Dort sitz das Übel! Der (Achtung Wortwitz) “Fisch stinkt vom Kopf”. Trefflicher kann man es nicht formulieren.
    Nur stinkt der Kopf schon seit Uwe Krupps Entlassung. Und so ein Fischkopf stinkt nicht nur, er brennt auch in den Augen! Vorallem nach so langer Zeit!
    Also, mal wieder nichts dazu gelernt!!!
    Einen Trainer so kurz vor den Playoffs zu entlassen bringt Unruhe und Nervosität mit sich. Man kann und wird NIE alle Spiele gewinnen (wäre auf Dauer echt ermüdend) und eine Meisterschaft kan NIE garantiert werden (und das ist auch gut so)!
    Wir reden hier nicht von Wirtschaft oder dem überwirtschafteten Fußball. Es geht hier um Eishockey und um die Kölner Haie!
    Die Mannschaft, die auf dem Eis steht und alles gibt um uns zu erfreuen, dieser Mannschaft möchte ich danken. Ihr seid der Grund warum ich Fan bin und bei jedem Spiel an eurer Seite stehe!
    Gesellschafter raus. Eishockey mit Herz und weniger mit Finanzen. Lieber Arm aber dafür mit Leidenschaft.

    Jeder der sich zu Besserem berufen fühlt und meint er kann alles besser machen soll Gesellschafter, Geschäftsführer, Sportdirektor, Trainer oder Spieler werden und Taten statt blasphemischer Worte sprechen lassen. Währe jedenfalls schlauer als permanent zu jammern oder mit destruktiver Kritik um sich zu werfen!!!
    Es ist schlichtweg peinlich und beschämend, was diesem großen Traditions-Verein angetan wird. Trotzdem oder gerade desswegen: meine Liebe, meine Stadt und mein Verein.
    FÜR IMMER KEC!!!
    Danke an die Mannschaft!

  2. Willi60
    21.01.2019

    Ich persönlich hatte die Entlassung viel früher erwartet. Aber dann folgte wieder mal ein Sieg und es ging weiter wie bisher.
    Die relativ gute Platzierung hat m.E. nix mit PD zu tun. Als er noch Spieler war habe ich ihm bei der Meisterfeier (mit Zigarre) in der Sporthalle zugejubelt. Aber als Trainer hatte ich von Anfang das Gefühl fehlender Wirkung nach innen und außen. Kein Fankontakt, stoisch und inhaltsleer bei Analysen und nicht zuletzt bei der Derbydoku 221. Eine Kabinenansprache mit dem häufigsten Wort “fucking” trotz mitlaufender Kamera lässt mich ratlos zurück.
    Zum anderen “Personal” kann ich nicht viel sagen. Aber wenn man Latta, Krämmer, Gogulla……abgibt muss man gut auffüllen. Und das scheint gelungen.

  3. Christian
    21.01.2019

    Meine Gefühle zur Entlassung von Herrn Draisaitl sind gemischt. Als Fan bin ich in die interne Abläufe und Zuständigkeiten nicht involviert. PD ist mir sehr sympathisch und er war immer sehr stolz darauf die Haie trainieren zu dürfen, was mir bei so manchen anderen Trainern mal abgesehen von Krupp hier gefehlt hat. Die Defizite beim coachen während des Spiels, Verteilen der Eiszeiten der Spieler und das ständige Umstellen der Reihen haben mich aber regelmäßig in den Wahnsinn getrieben. Wenn das in seiner Verantwortung lag, dann ist das ein guter Schritt. Was mich aber in diesem Jahr besser stimmt als in den letzten 3, ist die Moral der Truppe, die scheint intakt und gut zu sein. Wenn das sein Verdienst sein sollte. Vielen Dank und auf Wiedersehen

  4. Tequila
    21.01.2019

    Das ist doch ein schlechter Scherz.
    Mag ja alles stimmen, was da geschrieben wird, aber gleichzeitig mit dem schlechtesten Sportdirektor (Mark Mahon) der Liga zu verlängern ist doch lächerlich.
    Der Typ hat es seit Jahren nicht geschafft eine vernünftige Mannschaft zusammen zu stellen.
    Die Trainer müssen Jahr für Jahr gehen und Mahon darf weiter wurschteln.
    Ganz schlechter Stil.

  5. haiemaus
    21.01.2019

    Juhu, endlich. Es ist vollzogen.

  6. Durnomagus
    21.01.2019

    Endlich! Leider viel zu spät, aber immerhin. Die Vita des Neuen liest sich nicht so schlecht und ich hoffe das er bis zum Ende der Saison etwas Struktur in die Mannschaft bekommt. Alle die hier PD hinterher weinen. Habt ihr irgendwann ein Spiel der Haie in dieser Saison gesehen und euch nicht gewundert warum wir so viel Schrott gesehen haben? Warum die Halle leer gespielt wird? Das war taktisch komplett erbärmlich, sofern man von Taktik reden kann. Über freiwillig nicht gefüllte Plätze auf dem Spielberichtsbogen brauchen wir wohl nicht zu reden. Freiwillig die Aufstellung – auch bei einer Führung – zu kürzen, ohne Worte. Das Fördern der Jugend halte ich auch für ein Gerücht – siehe vergebene Eiszeiten an die Jungen, zu welchen Zeiten und wie schnell diese gebencht wurden. Im Gegensatz zu einigen Alten die Eiszeiten noch und nöcher bekommen ohne es auch nur ansatzweise zu rechtfertigen. Machen wir mit diesem Seltsamen “Powerplay” weiter. Mo. Müller als Blueliner? Pascal Zeressen als Blueliner? Ernsthaft? Wie lange hat er gebraucht bis er endlich Sulzer an die blaue Linie gestellt hat und schon hatten wir auf einen Schlag ein besseres Powerplay. Wie lange hat er gebraucht Madaiskay an die Blaue zu stellen. Gestern macht er es zum ersten Mal und schwupps fällt doch tatsächlich ein Tor. Wollen wir über das hoffnungslose Überspielen unseres Torwarts weitermachen, der dann spätestens in den Play Offs wieder durch ist. Junge, Junge ich verstehe die Leute nicht die hier wirklich allen Ernstes behaupten er hätte nicht gefeuert werden dürfen. Interessant ist doch das die Mannschaft trotz PD und seines nicht besseren Coaching Staffs noch Fünfter ist. Also scheint die Truppe doch Charakter zu haben. Vielleiche hat MMM doch nicht alles falsch gemacht?

  7. DaveMcIllwain
    21.01.2019

    Sorry, aber die Gründe wirken schon arg vorgeschoben. Als ob sich ein Verein fehlende Anprachen, fehlende Videoanalysen etc. so lange gefallen lassen würde.

    Aber fadenscheinige Trainerntlassungen konnte man in Köln ja schon immer :)

  8. Schlunz
    21.01.2019

    Wer ist denn für den ganzen Schrott seit Uwe Krupp verantwortlich???…aber Hauptsache neuer Vertrag über 2 Jahre…..
    UNFASSBAR!!!

  9. P.Friedorf
    21.01.2019

    Es musste was geschehen. Er war nicht in der Lage deutliche Worte zu reden, damit die Spieler nicht dauernd auf der Strafbank sitzen. Auch Brandl hätte mit gehen müssen, was ist denn seine Leistung? Ich meine gleich Null. Seine Hauptarbeit während eines Spieles war ausschließlich den Kaugummi zu strapazieren, arrogante Co-Trainer brauchen wir nicht.

  10. Jochen Epstein
    21.01.2019

    Und kommt jetzt doch als Verteidiger noch Gabe Guentzel, den der alte Coach nicht wollte?!? 🤔😗

  11. Rolf
    21.01.2019

    Lag es wirklich an Herrn Draisaitl oder hat ein gewisser Herr Mahon zu viel in der Kabine versucht mitzureden? Zumindest hatte ich das Gefühl bereits in den letzten Jahren. Wie viel Einfluss hatte Herr Mahon bereits an der Arbeitsverweigerung von Lalonde, Hager und Gogula? Wäre es nich besser gewesen sich von einem Sportdirektor zu trennen der jedesmal in Nordamerika nach Spielern sucht die sich mit Deutschland, Köln und den Haien identifizieren?

  12. Thomas
    21.01.2019

    Also wenn ich das lese, weiß ich nicht wo ich anfangen soll. Warum ist Herr Draisaitl denn überall erfolglos entlassen worden? Sieht man doch wieder genau. Ich hatte ja vorher schon davor gewarnt. Ohne Not Plätze in der Aufstellung frei zu lassen. Selten dumm. Spieler die zurück kommen direkt, mit 20 Minuten Eiszeit auszupowern auch eine Glanzleistung. Keine Analyse, suuuuuper. Die Mannschaft hat auch genau so gespielt. Unmotiviert und ohne Plan. Hoffentlich wird das eben jetzt mal besser.

    Aber wieso überleben die Co-Trainer das jetzt auch wieder? Wen hat Thomson jetzt überlebt? Clouston, Draisaitl, Sundlbad auch noch? Also das ist echt sagenhaft.

    Nach der Saison dann bitte auf allen Positionen neu aufstellen. Über die Einkäufe von Herrn Mahon darf man auch mal streiten. Nicht mal die deutschen Spieler, aber die AL sind jetzt auch nicht alles so gute Griffe gewesen. Ich hätte mir hier eine andere Ausrichtung auf dem Posten gewünscht.

    Übrigends bemerkenswert liebe Haie. Jetzt erst den Trainer zu entlassen, wenn es schon so lange offensichtlich nicht lief. Aber der Herr war ja alternativlos, machste eben nichts *Ironie*

    Gruß
    Thomas

  13. Jochen Epstein
    21.01.2019

    Die Trainer – Entlassung ist richtig, kommt aber mal wieder zu spät! Gleichzeitig aber mit Mahon um mal eben 2 Jahre zu verlängern, ist ein schlechter Scherz! 😏

  14. Ralf
    21.01.2019

    “Wir wollen attraktives, aggressives, schnelles und strukturiertes Eishockey zeigen, mit einem Team, das eine Kölner Identität mitbringt”

    Die letzte Haie-Mannschaft, die aggressiv gespielt hat, ist Jahre her. Heute wird mit Wattebäuschen geworfen. Da wird in jeder Nachwuchsmannschaft mehr gecheckt.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn es denn mal so kommt.

  15. Alexander
    21.01.2019

    Herr Mahon ist zwar sehr nett aber ob er in der DEL richtig aufgehoben ist,ist für mich sehr fraglich er kam schließlich aus Japan und Japan zählt nicht gerade zu den Top Eishockey Nationen.Für Peter Draisaitl tut es mir sehr leid aber es war ja schon vor zwei Wochen zu lesen das wir wohl einen neuen Coach bekommen.Ich hätte mir gewünscht dass Peter Draisaitl die Saison zuende Coachen darf ein neuer Trainer bringt nur Chaos zu diesem Zeitpunkt der Spielzeit denn jeder Trainer hat eine andere Taktik.

  16. Skafy
    21.01.2019

    Und jährlich grüßt das Murmeltier! Die Jungs spielen mit Nachwuchsspielern eine Saison, wie ich sie vorher nicht erwartet hätte. Wäre im September bei dem Kader schon froh gewesen, wenn wir irgendwo zwischen 7 und 10 gelandet wären. Jetzt sind die 5., in der Mannschaft stimmt es (sieht man am Einsatz) und der Nachwuchs bekommt nach Uwe Krupp auch endlich mal wieder eine Chance sich zu entwickeln und diese charakterlosen Funktionäre schmeißen wieder mal den Trainer raus. Er war wohl zu ehrlich. Wenn man diese Meinung hat, wie in dem Bericht begründet, dann trifft man solch eine Entscheidung bereits vor der Saison oder nach einer Saison, aber nicht wenns eigentlich garnicht so schlecht läuft und die Platzierung über der Erwartung liegt. So eine Vereinsführung macht den Club und seine Kultur kaputt!

  17. Wolle II
    21.01.2019

    Danke an Herrn Draisaitl. Leider erschließt sich mir der Sinn der Personalentscheidungen nicht. Schaut man sich an, seit wann die Haie ihrem eigenen Anspruch hinterherlaufen, bleiben nur wenige Konstanten: Gotthardt, Mahon, MoMüller und ein paar weitere Spieler. Peter Draisaitl gehört nicht dazu.
    Natürlich kann man über die Arbeit des Trainers streiten. Aber dann gehört aich Herr Mahon auf den Prüfstand.
    Bleibt als Fan zu hoffen, dass jetzt nicht, wie unter Clousten, die jungen Spieler wieder auf der Tribüne landen und statt dessen lieber 5 unlustige Kontigentspieler auflaufen.

  18. Marcel B
    21.01.2019

    Wenn ich das so lese, dann frage ich mich wieso man den mann so lange rum wurschteln lässt! Fehlende videoanalyse? Ernsthaft jetzt? Das er im Coaching hinter der Bande nicht viel kann haben wir alle zu genüge erleben dürfen. Hoffe das nach der Saison das große stühlerücken im Coaching staff weiter geht, denn nur den Coach zu wechseln ist einfach zu wenig. Jetzt sollten meiner Meinung nach auch Brandl und Thomson ihre sachen packen.

  19. Poeplau Wolfgang
    21.01.2019

    Meiner Meinung nach muss ein Herr Maron gehen und nicht den Vertrag verlängert bekommen. Er bringt doch nur Hektik und Unzufriedenheit in den Verein . Siehe u.krupp hager usw. Was hat er denn bis jetzt geleistet .jedes Jahr das gleiche Trainer raus bin jetzt gespannt wann der erste Spieler der Schuldige ist bei uns und gefeuert wird .
    .

  20. Ernesto Urban
    21.01.2019

    Richtige Entscheidung! – irgendwie hatte man unter Draisaitl doch immer das Gefühl gehabt, irgendwer habe vergessen, die angezogene Handbremse im Spiel der Haie zu lösen. Da lag immer so ein seltsames Phlegma, irgendwie ein bleierner Schleier auf dem Spiel … eine permanente Stagnation … ich habe das Gefühl, die Mannschaft kann vielmehr, und ein besserer Trainer kann das aus ihr heraus holen!

  21. Umland
    21.01.2019

    Also dann hätte Thomson aber auch gehen müssen denn als Trainer unserer Verteidiger bringt er ja wohl auch nichts u.von mir hätte auch ein Herr Mahon keine Verlängerung erhalten

    • pullipräsi
      21.01.2019

      Die Verteidigung ist die ganze Saison über hart verletzungsgeplagt (Sulzer, MoMü, Zerressen) und kassiert dennoch(!) weniger Tore als letzte Saison.

      In den letzten Wochen war m.M.n. die Offensive bzw. die Verbindung Defensive-Offensive das Problem.

      Keine Ahnung, welche Rolle Thomson genau spielt, und wie groß sein Einfluss auf das System ist, aber aktuell besteht da wenig Grund, ihn auszutauschen.

      Ähnliches gilt für Mahon. Wieso soll man einen Manager schassen, dessen Neueinkäufe die teaminterne Scoringliste beherrschen?

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