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Liveticker: Haie – Grizzlys; Furchner 1000, Zerressen 400

Blick Richtung Eis

Gut 17 Jahre ist her, dass Basti Furchner das erste Mal einen Fuß auf das Eis der – damals noch – KölnArena setzte. Zur Saison 2002/2003 kam Furchner aus Bremerhaven nach Köln und trug den Hai sechs Jahre lang auf der Brust. Elf Jahre später kommt er zurück um Spiel Nummer 1000 zu bestreiten. Wieder in der Arena, inzwischen Lanxess. Sportlich kann Furchner auf eine lange erfolgreiche Karriere zurückblicken. Allein der Meistertitel blieb ihm immer verwährt. Bis zur letzten Saison war Furchner jedes Jahr mit seinem Team in den Playoffs vertreten. Das ändere sich als Wolfsburg nach dem Abgang von Pavel Gross nicht in die Spur fand und die Playoffs verpasste. Charly Fliegauf drehte im Sommer viele Steine um, um diese Saison wieder ein konkurrenzfähiges Team aufs Wolfsburger Eis zu bringen. Augenscheinlich ist ihm dies gelungen. Die Wolfsburger kommen als Tabellenzweiter – nach dem vierten Spieltag – nach Köln. Nach einer Niederlage zum Auftakt wurden die weiteren Partien allesamt gewonnen.

Anders die Haie. Nach drei Punkten am ersten Wochenende brachte man vom ersten Auswärtswochenende nur einen Zähler mit in die Domstadt. Die Partie in Nürnberg kann man dabei getrost in die Kategorie “gebrauchter Tag” einordnen. Die Woche wollte Mike Stewart zur Aufarbeitung nutzen und kündigte direkt nach der Partie in Nürnberg an, dass über vieles geredet werden muss. Zur Partie gegen Wolfsburg könnte D. Tiffels zurück in die Mannschaft rücken. Er war zum Abschlusstraining in der Arena heute Morgen auf dem Eis. Am “Diversity Day”, den die Haie in Kooperation mit dem FC bei diesem Spiel bestreiten, feiert Pascal Zerressen zudem mit Spiel Nummer 400 ebenfalls ein Jubiläum. Uns würde reichen wenn die Haie “vielfältige” Möglichkeiten entwickeln gegen die Grizzlys die Scheibe im Tor zu versenken.

KÖLNER HAIE VS GRIZZLYS WOLFSBURG 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)

Fazit nach dem Spiel: Der KEC liefert heute eine tolle Leistung ab! Eine deutliche Delle im Spiel gab es nur nach dem Ausgleich. Doch als Köln sich wieder gesammelt hatte, belohnten sich die Haie mit einem Doppelpack, der enorm viel Sicherheit brachte. Wenn man den Haien heute einen Vorwurf machen möchte, dann, dass sie im dritten Drittel “den Deckel nicht draufgemacht” haben. Trotzdem bieten die Haie heute ihren Fans eine gute Shop und gewinnen letztlich recht souverän mit 4:2.

60. Spielminute: TTOOOOOOOOOOR FÜR DEN KKKEEECCC! Uvira erobert die Scheibe an der Bande, zieht entlang der Grundlinie ab und trifft aus ganz spitzem Winkel!

60. Spielminute: Pickard geht für die letzten 30 Sekunden erneut vom Eis.

59. Spielminute: Tor für Wolfsburg! Button zieht von der blauen Linie ab und die Scheibe wird zum 3:2 erfolgreich abgefälscht. 71 Sekunden bis zum Ende der Partie!

59. Spielminute: Die Haie mühen sich mehrfach, die Scheibe im Wolfsburger Tor unterzubringen, doch das gelingt noch nicht.

57. Spielminute: Das Tor der Wolfsburger bleibt bereits bei 3,11 Minuten vor dem Ende leer, Wolfsburg steht mit dem Mann mehr kontinuierlich im Haie-Drittel.

57. Spielminute: Zwei Extreme in der Haie-Defensive: Während Gnyp nur 6,48 Eiszeit hatte, spielte Gagné bisher satte 28,33 Minuten.

57. Spielminute: Aronson zieht aus dem eigenen Drittel den Konter auf, zieht in die Mitte und legt sich die Scheibe auf die Rückhand, bleibt dann aber hängen. Dann der Schuss von Genway, doch Furchner ist sich auch in seinem 1000. DEL-Spiel nicht zu schade, den Schuss zu blocken. Wolfsburg nimmt eine Auszeit.

56. Spielminute: Rech noch mal über links mit viel Speed, doch sein Schuss aus sehr spitzem Winkel wird wiederum von Wesslau gefangen.

54. Spielminute: Doch jetzt noch mal ein starkes Angriff der Wolfsburger, Johansson mit dem Pass auf Sislo, der direkt abschließt, doch Wesslau wehrt nach oben hin ab.

54. Spielminute: Wolfsburg muss kommen, doch da kommt zu wenig in dieser Phase – auch weil der KEC nach wie vor sicher steht.

52. Spielminute: Der KEC spielt clever, spielt einfache Pässe, lässt nicht viel zu, beherrscht die neutrale Zone, verhindert einfache Zoneentrys der Wolfsburger. Ein sehr überlegter, ruhiger, souveräner KEC zeigt sich in dieser Phase.

49. Spielminute: Doch auch Wolfsburg darf man noch nicht abschreiben. So prüft auch Johansson gerade noch einmal Wesslau, der mit den Pads parieren muss.

49. Spielminute: Die Haie iemmr wieder mit guten Pässen und schönen spielerischen Elementen, aber zu Torchancen kommen sie nicht.

47. Spielminute: Die Haie machen die neutrale Zone gut zu und erlauben Wolfsburg so nur wenige Chancen. Nach vorne wird Oblinger gut angespielt, dann aber abgedrängt und so neutralisiert.

46. Spielminute: Die Haie decken das Tor der Wolfsburger mit Schüssen ein, die aber nicht genau genug auf das Tor oder nicht durchkommen. Rech im Gegenzug mit einer guten Chance, als er die Scheibe schön an Kindl vorbeizieht, doch der Fanghandschuh von Wesslau schnellt hervor und hat die Scheibe.

45. Spielminute: Akeson legt auf Kindl ab, doch dessen Schuss macht Pickard sicher fest.

44. Spielminute: Ugbekile macht viele Dinge richtig: Erst verteidigt er hinten clever, baut dann auf und spielt den guten Doppelpass auf Hanowski, der aber nichts Zählbares einbringt.

42. Spielminute: Doppelchance für die Haie in Überzahl. Der KEC baut geduldig auf, lässt die Scheibe gut laufen, dann ziehen Akeson und Matsumoto ab, doch knapp vorbei. Dann Genoway, doch er trifft nur das Außennetz. Wolfsburg in dieser Sekunde wieder komplett.

41. Spielminute: Button erhält eine kleine Strafe gegen Ryan Button wegen hohen Stocks, die Haie spielen ihr zweites Powerplay!

41. Spielminute: Die Scheibe ist eingeworfen, das dritte Drittel hat begonnen.

Fazit nach dem zweiten Drittel: Die Haie hatten das Momentum in das zweite Drittel gerettet, doch der Ausgleich für Wolfsburg war ein Bruch für das Kölner Spiel und Wolfsburg war obenauf. Doch nach dem Powerplay zeigte sich der KEC wieder etwas sortierter, spielte ein sehr schönes Powerplay dem nur das Tor fehlte. Die fehlenden Tore kamen dann in Form eines Doppelpacks gegen Ende des Drittels. Die Haie nun mit 3:1 in Front und mit viel Selbstbewusstsein.

40. Spielminute: Wesslau mit dem Fehler hinter dem Kasten, Furchner steckt auf Machacek durch, doch der schießt am Tor vorbei.

39. Spielminute: Der Ketchup-Flaschen-Effekt ist Luft unter den Flügeln der Haie und Wolfsburg ist entsprechend von der Rolle. Die Spannung entlädt sich in einem kleinen Scharmützel zwischen Aronson und Rech.

38. Spielminute: UNNNND NOCH EIN TOOOOOOOOOR FÜR DIE HAIE! 17 Sekunden nach dem 2:1 schießt Hanowski von der blauen Linie und Uvira fälscht zum 3:1 ab!

38. Spielminute: TOOOOOOOOOOR FÜR DIE HAIE! Oblinger aus dem hohen Slot durch den Verkehr! Keine Sicht für Pickard bei dem Schuss, der von einem Wolfsburger noch abgefälscht wurde! 2:1 für die Haie!

36. Spielminute: Genoway mit einem sehr guten Wechsel, verteilt mehrfach die Scheibe gut und eröffnet Chancen, doch die Schüsse kommen nicht durch.

35. Spielminute: Wolfsburg wieder komplett.

34. Spielminute: Gagné´mit schönem Puckvortrag, legt zur Seite ab, doch die Schussbahn wird weggenommen. Seitdem stehen die Haie im Drittel, lassen die Pässe gut laufen, doch es findet sich keine gute Schussbahn.

33. Spielminute: Strafzeit gegen Aubin, der wegen übertriebener Härte auf die Bank wandert. Vielleicht ist das erste Powerplay für die Haie heute die Gelegenheit, die der KEC braucht. Auf geht´s, Haie!

32. Spielminute: Die Haie konnten sich nun dauerhaft im Drittel des Grizzlys festsetzen und die Scheibe gut laufen lassen, doch wiederum: Ein guter Torschuss kam dabei nicht heraus.

29. Spielminute: 11.704 Zuschauer sehen die heutige Partie. Die Haie haben gerade tatsächlich die Zügel wieder etwas mehr in der Hand und konnten zwei gute Spielzüge auf das Eis bringen. Zu einem gefährlichen Torabschluss reichte es jedoch noch nicht wieder.

29. Spielminute: Sill schließt einen Konter mit einem satten Schuss ab, doch die Scheibe geht hoch ins Fangnetz. Die Haie sollten das Powerbreak nutzen, um sich wieder zu ordnen und zu sammeln.

28. Spielminute: Aggressiver Forecheck der Haie mit zwei Spielern, doch letztlich neutralisieren sich beide Mannschaften. Das Spiel der Haie hat nach dem 1:1 einen deutlichen Bruch erlitten.

27. Spielminute: Genoway mit einem schönen Pass auf Akeson, der zieht ab, aber am langen Pfoten vorbei. Auf der Gegenseite bringt Button die Scheibe rein und Johansson fälscht vor dem Tor gefährlich ab. Doch beide Chancen gehen vorbei.

25. Spielminute: Tor für Wolfsburg. Ein schlechter Wechsel von den Haie öffnet rechte Seite für Wolfsburg. Furchner legt quer auf Latta und der verwandelt ins lange Eck gegen die Laufrichtung von Wesslau.

25. Spielminute: Sislo kommt in den letzten Sekunden der Überzahl noch mal ins Drittel, Fauser nimmt den Schuss, doch Wesslau hält erneut. Die Haie jetzt wieder komplettt.

24. Spielminute: Olimb bringt die Scheibe von außen in den Slot, wo Furchner lauert, doch Wesslau legt den Handschuh drauf.

23. Spielminute: Guter Steal von Hanowski. Unser heutiger C klaut in der eigenen Zone die Scheibe und zieht den Konter.

22. Spielminute: Button mit dem Schlenzer von der blauen Linie, doch Wesslau ist mit dem Fanghandschuh da.

22. Spielminute: Wolfsburg setzt sich im Drittel fest, Matsumoto hakt nach und kassiert die nächste Strafe. Die Haie erneut für 2′ in Unterzahl.

21. Spielminute: Die Haie sind wieder komplett.

21. Spielminute: Das zweite Drittel läuft. Wolfsburg ist noch für 50 Sekunden in Unterzahl

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Fazit: Die Haie führen nach dem ersten Drittel verdient mit 1:0. Der KEC spielt recht souverän und kontrollierte das Spiel über weite Strecken des ersten Drittels. Wolfsburg wurde gezwungen, schlechte Zoneneintritte zu wählen und konnte nur wenige gute Chancen erarbeiten.

20. Spielminute: Aubin kriegt noch einmal kurz vor Ende des Drittels den Schuss weg, doch Wesslau pariert mit den Schonern in die Ecke.

20. Spielminute: Starker Pass von Aubin in den Slot, Furchner hält die Kelle rein, doch Wesslau kann parieren.

19. Spielminute: Aronson mit einem klaren Beinstellen; die Haie zum zweiten Mal in Unterzahl.

18. Spielminute: Sill kommt mit der Scheibe aus der Bande und zieht von vor der blauen Linie ab, doch Pickard hat die Scheibe.

17.Spielminute: Von der Bank kommend Oblinger mit dem Schuss, doch da war noch eine Kelle zwischen.

17. Spielminute: Doch jetzt tanzt sich Johansson durch, legt auf Furchner ab, der aber keinen Schuss wegbekam. Die Scheibe kam zu Adam, der aber zentral auf die Brust von Wesslau zielte.

16. Spielminute: Die Wolfsburger finden im Moment kein Mittel, um konstruktiv in das Drittel der Haie zu kommen. Immer wieder erobern die Haie an der blauen Linie die Scheibe und können Konter laufen.

15. Spielminute: Aronson saß längere Zeit auf den Bank und kühlte seine Hand, inzwischen spielt er aber wieder.

14. Spielminute: Das war die dicke Chance für Wolfsburg! Schuss auf den Schoner von Wesslau, den Rebound erobert Latta, doch er legt die Scheibe am Tor vorbei.

13.Spielminute: TOOOOOOOOOOOOOOR! Uvira mit Doppelpass mit Hanowski, zieht die Strafe, doch die geht nicht auf die Uhr, denn er schlenzt die Scheibe in den Winkel der kurzen Ecke. 1:0 für den KEC!

12. Spielminute: Die Haie spielen recht souverän und lassen hinten nicht viel zu. Olimb durfte gerade lange im Drittel kreisen; einen gefährlichen Pass kriegte er jedoch nicht los.

9. Spielminute: Aronson blockt einen der besseren Schüsse, doch der Schuss geht gegen seine Hand. Aronson kriegt auf der Bank erst einmal den Kühlbeutel gereicht. Die Haie überstehen das Unterzahlspiel. Beide Mannschaften wieder mit 5 Feldspielern.

8. Spielminute: Die erste Minute ist von der Uhr; Wolfsburg bisher in Überzahl harmlos.

7. Spielminute: Ugbekile kommt aus der eigenen Zone und findet Palke, der die Scheibe schön zentral auf Pfohl ablegen kann. Dessen Schuss rauscht knapp vorbei. Doch dann arbeitet Pfohl weiter und wander wegen Hakens für zwei Minuten auf die Strafbank.

6. Spielminute: Akeson stielt im eigenen Drittel die Scheibe und geht schön zwei auf zwei mit Akeson, doch der wird abgedrängt. Schade!

5. Spielminute: Die Haie erarbeiten sich immer wieder Chancen, auch, weil sie spielerisch gut in das Drittel eintreten. Sill, dann Oblinger mit Chancen am kurzen Pfosten. Brandgefährlich sind die Chancen aber noch nicht.

4. Spielminute: Johansson zieht über rechts rein, legt auf Button ab, der zieht zentral zwischen den Bullykreisen ab, doch die Scheibe wird weit über den Kasten von Wesslau abgewehrt.

3. Spielminute: Ein sehr schöner langer Pass von Kindl erreicht Pfohl, der durch ist, mit der Rückhand die Scheibe aber über den Kasten hebt. Die Haie bleiben aber dran.

2. Spielminute: Rech legt die Scheibe in den Kölner Slot, Köhler ist noch mit dem Schläger dran, fast ein Eigentor.

Vor dem Spiel: Die Mannschaften stehen zum Bully bereit; in wenigen Sekunden beginnt das zweite Heimspiel der Saison. Auf geht´s Haie!

Vor dem Spiel: Eishockey ist ein Sport, in dem der Respekt hoch gehangen wird. Erst wird Zerressen geehrt, dann erhält Sebastian Furchner einer Ehrung als Aufnahme im Club der 1000-DEL-Spiele-Spieler durch u.A. Hans Zach und Mirko Lüdemann.

Vor dem Spiel: So, ein letztes Bild noch zum “großen” Jubiläum von Sebastian Furchner. Nicht vergessen werden soll auch Pascal Zerressen, der heute sein 400. DEL-Spiel bestreitet.

 

Die Schiedsrichter heißen heute: Kopitz, Rantala; die Linesmen: Kyei-Nimako, Leermakers

Die Aufstellung der Grizzlys: Pickard (Brückmann) – Likens, Button / Wurm, Bittner / Jones, Bergman / Adam – Machacek, Johansson, Furchner / Sislo, Festerling, Fauser / Aubin, Olimb, Rech / Nienhuis, Latta, Busch. Es fehlen: Höhenleitner, Möchel

Die Aufstellung der Haie: Wesslau (Weitzmann) – Zerressen, Kindl / Ugbekile, Gagné / Gnyp, Aronson – F. Tiffels, Genoway, Akeson / Hanowski, Matsumoto, Uvira / Palka, Pfohl, Dumont / Köhler, Sill, Oblinger. Es fehlen: D. Tiffels, Mo Müller, Ma Müller, Bast

Vor dem Spiel: Die Grizzlys ehren ihren C mit Sondertrikots zum Aufwärmen. Auch von unserer Seite einen herzlichen Glückwunsch, Sebastian Furchner!

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2 Kommentare

  1. Alexander
    28.09.2019

    Herzlichen Glückwunsch an alle Jubilare.Der Sieg hat spaß gemacht so muss es weiter gehen jetzt wissen wir wie es geht.So viele junge deutsche spielen zu lassen war genau richtig das zeigt sich auch in Mannheim sowie Berlin es zeigt auch das wir in Deutschland kein Nachwuchs Problem haben diese Spieler brauchen nur mehr Spielpraxis und vertrauen.

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