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In Schwenningen: Ehrhoff vor Debüt, Turnbull vor Rückkehr

Christian Ehrhoff bei seinem ersten Training im Haie-Trikot. Foto: Steffen Thaut
Christian Ehrhoff bei seinem ersten Training im Haie-Trikot. Foto: Steffen Thaut

Die Kölner Haie treten heute beim Tabellenvorletzten in Schwenningen an, sollten aber durch die Heimniederlage im ersten Aufeinandertreffen der Saison gewarnt sein. Im Kader von Cory Clouston verändert sich in den letzten beiden Spielen vor der Pause nochmal einiges: Neuzugang Christian Ehrhoff wird sein Debüt für die Haie geben und verdrängt damit Torsten Ankert aus dem Kader. Travis Turnbull könnte nach auskurierter Verletzung ins Team zurückkehren. Jean-Francois Boucher fehlt heute noch gesperrt.

Sechs Niederlagen in Folge

Die Wild Wings waren das erste Team, das den Kölner Haien in dieser Saison eine Niederlage zufügen konnte, beim 4:2 in Köln lieferten sie ein nahezu perfektes Auswärtsspiel ab und überraschten den KEC mit ihrem Konterspiel. Zwei Wochen später begann für die Schwarzwälder eine Negativserie, die bis heute anhält: Nur zwei Punkte aus sechs verlorenen Spielen in Folge bedeuten Tabellenplatz 13. Langzeitverletzungen von Poukkula, Hunkes, Bartalis und Hult sind für das Team nicht einfach zu kompensieren, zusätzlich fällt noch Palausch erkrankt aus. Besonderen Wert im Training legte Trainer Pat Cortina in den letzten Tagen auf das Powerplay: “Das haben wir trainiert, da wir in letzter Zeit nicht so effektiv waren in Überzahl. Es lag sicherlich auch daran, dass wir zu kompliziert agiert und die Dinge nicht einfach gehalten haben.”. Dinge einfach zu halten dürfte nicht nur für die Wild Wings die Devise für das Spiel am Freitag Abend lauten.

Wir übertragen das Spiel ab 19:15 Uhr im LiveRadio, erstes Bully ist um 19:30 Uhr. Unterstützt unsere Arbeit und sichert euch einen exklusiven Premium-Zugang!

Torsten Ankert bleibt zu Hause

Bei den Haien lenkte in den letzten Tagen ein Neuzugang von vielem ab, was auf dem Eis geschah, heute darf er selber mit den Haien aufs Eis. Die Rede ist natürlich von Christian Ehrhoff, der Verteidiger wird in Schwenningen sein erstes Spiel für den KEC bestreiten. Durch seine Verpflichtung hat Cory Clouston aktuell – Förderlizenzler Max Faber nicht mit einberechnet – acht Verteidiger im Kader und muss deshalb mindestens einen Defensiv-Mann auf die Tribüne schicken, bzw. im Falle einer Auswärtsfahrt direkt zu Hause lassen. Der KSTA berichtete bereits gestern Abend, dass es für die Schwenningen-Tour Torsten Ankert getroffen hat, die Haie bestätigten dies auf unsere Anfrage hin. Ebenso wie die Tatsache, dass Travis Turnbull die Fahrt mit angetreten hat und heute wieder mitspielen könnte. Die endgültige Entscheidung über den Einsatz des Stürmers fällt nach dem Vormittagstraining der Haie in Schwenningen. Für den Fall von Turnbulls Rückkehr müsste ein weiterer Spieler aus dem Kader gestrichen werden, höchstwahrscheinlich ein Stürmer.

Veränderte Reihen

In der Verteidigung wird es damit sicherlich veränderte Konstellationen geben, laut KSTA trainierte Ehrhoff hauptsächlich zusammen mit Lalonde. Cory Clouston schenkt Ehrhoff also bereits ab Spiel eins sein vollstes Vertrauen und nimmt sein bisheriges Nummer-1-Pärchen auseinander. Im Sturm dürfte Turnbull, wenn er wirklich vollständig fit ist, in seine angestammte Reihe mit Hospelt und Reinhart rücken, in der Johannes Salmonsson bisher keine gute Rolle spielte. Der Schwede könnte dann wie bei seinen ersten Saison-Einsätzen wieder in der vierten Formation spielen. Insgesamt wird es spannend sein, wie Coach Cory Clouston in den nächsten Wochen mit der noch ungewohnten Kaderfülle umgehen wird, am Sonntag ist auch Jean-Francois Boucher nach abgesessener Sperre wieder spielberechtigt. Heute Abend gilt es aber erst einmal, gegen den “Angstgegner” Schwenningen zu punkten. Ein Unterfangen, das den Haien in den letzten vier Spielen gegen die Wild Wings mit nur einem geholten Punkt nur sehr spärlich gelang.

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Über den Autor: Robert Heppekausen

Robert ist seit 2004 für haimspiel.de tätig und hat in der Zeit unter anderem am Radio das Rekordspiel gegen Mannheim kommentiert und war Mit-Ideengeber für die "Wir sind Haie"-Shirts. Zusammen mit Dennis hat er die Facebook-Seite der Kölner Haie ins Leben gerufen und für den Club aufgebaut.

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Gogulla: “Ich allein hätte vier Tore machen müssen”
  • Ingo Board sagt:

    Kann man eigentlich irgendwo im Netz die jeweiligen Reihenzusammensetzungen sehen?

  • Luca sagt:

    Und schon geht sie wieder los, die Diskussion, warum man Ankert zuhause gelesen hat und nicht jemand anderes dafür zuhause gelassen werden müssen.
    Zum Ersten respektiere ich die Entscheidung der sportlichen Leitung, alleine deswegen, weil sie 1000% mehr Ahnung vom Eishockey haben als ich.
    Zweitens ist es nur EIN Spiel, was nicht heißt, dass man Ankert gehen lässt.
    Drittens wird es für Ankert ein Ansporn sein, an sich noch härter zu arbeiten als eh schon.
    Also: Alle ruhig bleiben.

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