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Hanowski fehlt für 6 Wochen

Ben Hanowski - Foto: Alexandra Schmitz
Ben Hanowski - Foto: Alexandra Schmitz

Auf dem Eis gewinnen die Haie, bezahlen aber aktuell für jeden Sieg einen teuren Preis. Stürmer Ben Hanowski hat während des 3:2-Penaltysieges gegen Bremerhaven verletzt. Nach knapp zehn Minuten im Spiel ist es passiert: Hanowski verletzte sich am Bein und wurde auf der Bank behandelt. Ein Versuch während des Powerbreaks, die Bewegungen auf dem Eis zu testen, ergaben schnell, dass das Spiel für ihn beendet ist. Die Diagnose am heutigen Montag: Ben Hanowski ist für 6 Wochen raus. Auch er wird das WinterGame verpassen.

Mit Hanowski: Die Verletztenliste wird länger

Die Verletztenliste wird immer länger: Obwohl Moritz Müller wieder zurückgekehrt ist und auch Austin Madaisky vorrausichtlich pünktlich wieder fit wird zum WinterGame, bricht das Verletztenpech nicht ab. Neben Pascal Zerressen, der sich im letzten Heimspiel verletzte, sind Marcel Müller, Steven Pinizzotto und Mike Zalewski bereits verletzt.

Fraglich, wer für das WinterGame nachrückt

Noch offen ist, wer für das WinterGame nachrückt. Die Optionen sind eine schnelle Genesung verletzter Spieler oder aber das Hochziehen der Förderlizenzspieler. Hier stünde als erste Wahl sicher Mick Köhler, der bereits 19 Saisonspiele in diesem Jahr für den KEC bestritt und 1 Vorlage erzielen konnte.

Wer wird das WinterGame 2019 gewinnen?

Über den Autor: Dennis Wegner

Dennis gründete gemeinsam mit René im Sommer 2003 haimspiel.de und betreut die Seite bis heute als 1. Vorsitzender. Außerdem war er zwischendurch für das Haie-Fanprojekt tätig, hat mit dem Team und der Fanszene "Wir sind Haie" ins Leben gerufen und die Flyeraktion "Köln ohne Haie?" mit großem medialen Echo organisiert.

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Zerressen fällt mehrere Wochen aus
  • Marc sagt:

    Was ist mit Pinner? Weiß man wann der zurück kommt?

  • Alexander sagt:

    Es scheint so als würden wir in dieser Saison nicht ein einziges Spiel mit voller Mannschaftsstärke sehen!

  • Bossy sagt:

    Hanowski mit Muskelverletzung?

    Die Rücksichtslosigkeit gegenüber der Gesundheit der eigenen Spieler, z.B. auch Rekonvaleszenten wie Hanowski und Mo. Müller, mag dem Trainer-TEAM (die Co-Trainer bilden in diesem Punkt ja offensichtlich auch keinerlei Korrektiv zu Draisaitl) kurzfristig sportlichen ‘Erfolg’ sichern und damit auch den Ar… Allerwertesten retten, mittelfristig droht den Herren aber Ungemach: haben sie sich in der relativ kleinen Eishockey-Szene erst einmal einen solchen Ruf unter Spielern und Beratern erworben, könnten Top-Spieler a) abwandern oder b) sich erst gar nicht für ein Engagement bei den Haien entscheiden oder c) wenn doch, dann nur zu höheren Konditionen, denn Alternativen mit reichem Onkel oder Top-Sponsor gibt es allein in der DEL ja schon genug.

    Aber ich bin sicher, dass man dies an der Gummersbacher Straße sehr genau im Auge hat und bei der Eiszeitverteilung zukünftig auch wieder berücksichtigen wird, denn es ist ja in den Stellungnahmen schon wieder überall von “so ein PECH aber auch” die Rede..

    ^^

  • T.M. sagt:

    Es gibt ja hier schon lange den Trend, einen ungeliebten Trainer quasi an ALLEM die Schuld zu geben, vermutlich auch an der Beulenpest, dem Zweiten Weltkrieg und dem Weltuntergang… Aber jetzt auch noch die Schuld an Verletzungen dem ungeliebten, aber bislang “leider“ unerwartet erfolgreichem Trainerteam zuzuschieben ist m.E. eigentlich keines Kommentars würdig.
    Drei kurze Fakten dazu:
    1. MaMü hat unter Draisaitl nicht ein Spiel gemacht und sich im Nationalteam verletzt, hat sich MoMü nicht auch im DEB-Team anstatt bei den Haien verletzt?, Pinizzotto hat sich am Anf. der Saison verletzt, kann also wirklich nicht schon überspielt gewesen sein, und Sulzer, der auch immer mal fehlte, fehlt unabhängig vom Trainer in den letzten Jahrwn sowieso immer mal
    2. Betrachtet man davon unabhängig die verbleibenden Verletzten, dann muss man feststellen, dass die meisten anderen DEL-Teams genauso oft und ebenso viele Verletzte haben.
    3. Wenn ich mir gerade in den letzten Spielen so angucke, wie einige Mannschaften zu Werke gehen, und wie viel Einsatz nötig ist bzw. wieviel Einsatz die Haie dieses Jahr zeigen (toll!), dann ist es nicht mal verwunderlich, dass leider so viele Verletzungen da sind.

    Dafür stehen wir ziemlich gut da, würde ich sagen!

  • Alexander sagt:

    Klar kann zuviel Training auch schaden aber das Trainerteam kennt sich so gut im Eishockey aus dass das nicht passieren wird uns verfolgt einfach das Pech.

  • haiemaus sagt:

    Die Verletztenserie ist bei den Meisten schlicht und einfach Pech.
    Wenn man es sich als Verein leisten kann, Opa Sulzi weiter zu beschäftigen, muss man auch damit keben können.

    Viel schlimmer ist doch jetzt wieder die dadurch entstandene, optionale Ausredeserie für Nicht-Erfolge der sportlichen Ablieferung und das Vertagen daraus notwendiger, personeller, taktischer und strategischer Entscheidungen.

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