Unabhängiges Magazin seit 2003 – Eishockey. Kölner Haie. Köln. DEL.

Ticker-Nachlese: Halbfinale Spiel 1 – Haie werden nicht belohnt

Foto: Basti Sevastos.
Foto: Basti Sevastos.

Die Kölner Haie verlieren Spiel 1 in Mannheim mit 0:1. Das einzige Tor des Tages erzielte Smith bereits in der ersten Minute, als er einen Schuss von Reul erfolgreich abfälschen konnte. Die Favoriten auf die Meisterschaft taten sich aber schwer, die Haie hätten den Ausgleich im Laufe der Spielzeit verdient gehabt. Die Haie haben sich in Spiel 1 nicht belohnt, obwohl sie aufopferungsvoll kämpften. Intensive Zweikämpfe, leidenschaftliche Spielzüge. Doch das Glück sollte in diesem Spiel fehlen. Weitzmann ersetzte Wesslau, der kurzfristig krankheitsbedingt passen musste. Insgesamt haben die Haie heute auf 7 Akteure verzichten müssen. Hier ist unsere Ticker-Nachlese zum Spiel 1:

Haben die Haie eine Chance gegen Mannheim?

ADLER MANNHEIM vs. KÖLNER HAIE 1:0 (1:0; 0:0; 0:0)

Torschütze: 1:0 Smith (1.)

3. Drittel: Endspurt wird nicht belohnt – Haie verlieren Spiel 1

60. Spielminute: Das Spiel ist aus.

60. Spielminute: Haie stehen gut im Drittel. Jones verpasst knapp. Dann Despres. Endras rettet, Haie bleiben dran.

59. Spielminute: Noch 93 Sekunden auf der Uhr. Auszeit Haie. Danach wird Weitzmann auf der Bank bleiben zu Gunsten des sechsten Feldspielers.

58. Spielminute: David Wolf dann allein vor Weitzmann, der aber am Tor vorbei schießt.

57. Spielminute: MEGASAVE von Endras. Jetzt kommt auch noch das dazu! Unterzahlkonter der Haie, Pfohl mit dem Querpass zu Jones, leeres Tor! Doch Endras rettet im Hechtsprung. Ist das die entscheidene Szene des Spiels? Wahnsinn. Die Haie wenige Sekunden später wieder komplett.

56. Spielminute: Gute Chancen der Adler in Überzahl, doch dann kann Zalewski befreien.

55. Spielminute: Genoway muss bei einem Adler-Konter die Strafe nehmen, sonst wäre es wohl höchst gefährlich geworden. Der Haie-Stürmer ärgert sih selbst über die Strafe. Das wird jetzt nicht nur eng, sondern auch die Zeit läuft damit etwas davon.

53. Spielminute: Mannheim mit mehr Schüssen aufs Haie-Tor jetzt. Dabei sieht jeder einzelne Schuss gefährlich aus – auch weil ein mögliches 2:0 wohl jetzt schon die Entscheidung wäre. Verdient wäre es dann nicht, wird den Gastgebern aber egal sein. Abhaken, Haie. Endspurt! Das Spiel ist immer noch völlig offen. Wenn, ja wenn die Haie auch das Tor treffen.

50. Spielminute: Jetzt die Doppelchance für Mannheim! Weitzmann rettet. Die Adler jetzt wieder besser im Spiel. Zehn Minuten noch!

48. Spielminute: Marcel Goc mit dem Konter, aber Pfohl läuft ihn mit einem Sprint ab. Danach die Adler wieder komplett.

47. Spielminute: Ärgerlich aus Haie-Sicht: Zwei Spieler fahren auf die Bank, ein Spieler aufs Eis. Der Hauptschiedsrichter sieht das, doch der Linesmen pfeift 6 Mann. Situation wird durch die Hauptschiedsrichter geklärt, doch der Angriff der Haie in Überzahl ist dahin.

46. Spielminute: Hanowski mit dem Nachschuss aus der Drehung! Auch knapp vorbei. Danach die Strafe für Kolarik: Haie jetzt nochmal in Überzahl. Das war bei der ersten Situation nicht gut. Aber seitdem haben sich die Haie generell sehr in diesem Spiel gesteigert.

44. Spielminute: Ex-Hai Krämmer ist plötzlich allein vor Weitzmann, fälscht einen Schuss ab. Knapp links vorbei. Wäre das unverdient gewesen? Irgendwie schon.

41. Spielminute: Es geht direkt so weiter wie das zweite Drittel aufgehört hat! Genoway allein vor Endras – da sind weniger als 20 Sekunden gespielt. Wieder nicht drin! Wahnsinn. Die Haie müssen sich dringend mit dem Ausgleich belohnen.

41. Spielminute: Das dritte Drittel läuft und so mancher Fan der Mannheimer ist überrascht, was er da zu sehen kriegt.

2. Drittel: Der Ausgleich wäre verdient

Das zweite Drittel gehörte klar den Kölner Haien. Immer besser kam der vermeintliche Außenseiter ins Spiel. Der Ausgleich wäre mehr als verdient gewesen, besonders in den letzten Minuten hätte Schütz aus einem Konter mehr machen können. Auch Akeson hatte den Ausgleich auf dem Schläger. Viele hochkarätige Chancen der Haie bleiben ungenutzt…

40. Spielminute: RIESENCHANCE! Jason Akeson ist rechts völlig blank, läuft aufs Tor zu. Aber Endras entschärft den Gewaltschuss. Mensch, Haie! Schade, dass hier bislang nur ein Tor gefallen ist – für Mannheim.

39. Spielminute: Konter Haie! Schütz und Ticar. Doch Schütz verpasst sowohl Querpass wie auch Schuss. Ärgerlich. Inzwischen muss man sagen: Die Mannheimer können sich über die Führung glücklich schätzen.

38. Spielminute: Kann man so stehen lassen.

37. Spielminute: Haie wieder komplett. Die Unterzahlmannschaften bislang in diesem Spiel mit sehr starken Phasen.

35. Spielminute: Jetzt Unterzahl der Haie. Zalewski muss runter. Das bedeutet: Die nächsten zwei Minuten ist es wirklich ein Powerplay, auch wenn es in dem Spiel hier und da öfter auch bei 5-5 schon so aussah ;-)

34. Spielminute: Die Adler haben sich das jetzt erstaunlich lange angeschaut, was die Haie da machen. Der KEC war dem Ausgleich nahe, aber jetzt die Mannheimer mit weiteren Offensivaktionen. Schade, denn da waren wirklich gute Gelegenheiten dabei, die man in den Playoffs fast schon nutzen müsste.

31. Spielminute: Doppelchance Haie! Erst Akeson mit der guten Gelegenheit nachdem ihn Genoway mit einem kleinen Geniestreich in Szene gesetzt hat. Dann Freddy Tiffels direkt vor dem Tor mit der Riesenchance! Nicht drin. Der Ausgleich wäre inzwischen verdient.

30. Spielminute: Akeson mit einer Chance, dann vereinzelnde Schüsse der Haie. Aber noch ist das nicht zwingend genug.

29. Spielminute: Die Schussstatistik zählt aktuell 10-6 Schüsse für die Adler. Spricht für die Defensivreihen und steht im totalen Gegensatz zur Viertelfinale gegen Ingolstadt, in dem es wesentlich mehr Chancen pro Drittel gab.

27. Spielminute: Mannheim schon wieder komplett. Das Überzahl der Haie sehr unstrukturiert, in den letzten 30 Sekunden war der KEC dann aber in der Aufstellung. Schüsse von Ellis flogen aber am Adler-Tor vorbei.

25. Spielminute: Erstes Überzahl für die Haie! Plachta muss auf die Strafbank. Er hatte im Verteidigungsdrittel der Haie Madaisky gehalten.

24. Spielminute: Die Räume auf dem Eis sind eng. Das Thema unter den Haie-Fans bleibt übrigens nach wie vor der Goalie-Wechsel. Aber das Vertrauen in Weitzmann ist da.

21. Spielminute: Smith mit der ersten Chance im Mittelabschnitt, aber Weitzmann geht seine Bewegung mit und kann festhalten. Wichtiger Save, auch um nicht erneut früh im Drittel einen Gegentreffer zu kassieren.

1. Drittel: Adler gehen durch Smith früh in Führung

Das war das erste Drittel im Halbfinale. Die Haie liegen mit 0:1 hinten. Bereits in der 1. Minute konnte Smith für den Favoriten aus Mannheim treffen. Es war eine offene Partie mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Doch beide Teams treten hier mit viel Selbstbewusstsein und Passsicherheit an. So darf es gerne weitergehen!

20. Spielminute: Das erste Drittel ist aus.

19. Spielminute: Beide Teams wieder komplett. Gefühl bei vier gegen vier auf dem Eis: Unentschieden.

18. Spielminute: Weitzmann im Fokus: Erneut wird ein Schuss aufs Haie-Tor abgefälscht. Doch Weitzmann kann diesmal klären. Auf der anderen Seite wird Ellis angespielt, doch sein Direktschuss kann Endras wiederum abwehren.

17. Spielminute: Strafen gegen beide Teams: Lehtivuori und Ticar müssen raus. Es geht vier gegen vier weiter. Mal schauen, welchem Team mehr Platz auf dem Eis mehr bringen wird.

16. Spielminute: MagentaSport-Experte Rick Goldmann philosophiert derweil über das Icing im Spiel.

15. Spielminute: Akeson übersieht Larkin und wartet im eigenen Drittel zu lange auf den Puck. Der Adler-Verteidiger ist dann schneller, schießt direkt! Aber über das Tor. Glück für die Haie.

13. Spielminute: Schnelles Spiel beider Teams. Taktisch geprägt, weil keines der beiden Teams viel Platz hat. Nach wie vor: Das Gegentor umso ärgerlicher, sonst wäre das hier eine völlig offene Partie aus Haie-Sicht.

11. Spielminute: Konter der Adler! Da haben die Haie nicht aufgepasst. Katic mit dem Schuss, aber zum Glück der Haie einen Tick zu früh und weit am Tor vorbei.

10. Spielminute: Die Haie wieder komplett. Mannheim hat zwar die Aufstellung immer schnell gefunden, allerdings waren keine zwingende Torchancen dabei.

08. Spielminute: Haie jetzt in Unterzahl. Madaisky muss raus.

07. Spielminute: Der Puck fliegt auf die Haie-Bank und trifft Pfohl im Gesicht. Erst hatten die Haie bei den Verletzungen kein Glück und dann kam auch noch das Pech hinzu. Pfohl wird aber weitermachen können.

05. Spielminute: In den folgenden Minuten sogar das gleiche Bild: Die Haie haben hier mehr vom Spiel, kommen gut rein. Die Führung der Adler – bislang – glücklich. Aber auch das merken wir schnell: Mannheim ist mit eigenem Puckbesitz sehr souverän. Hier treffen zwei selbstbewusste Mannschaften aufeinander.

03. Spielminute: Auch die Haie mit den ersten Schüssen. Ryan Jones blüht auch hier direkt wieder auf. Die Adler können aber klären. Ärgerlich, dass die Gastgeber direkt in der ersten Minute es etwas besser gemacht haben und abfälschen konnten.

01. Spielminute: TOR MANNHEIM! 1:0. Das ging schnell. Die Adler treffen in der ersten Minute. Reul bringt relativ entspannt den Puck vor das Tor. Smith ist da und fälscht erfolgreich ab.

01. Spielminute: Das Spiel läuft! Viel Glück, Haie!

Vor dem Spiel: Gustaf Wesslau fällt aus

VOR DEM SPIEL: Geht es nach den Statistiken, werden die Adler Mannheim gegen die Augsburg Panther das Finale spielen.

VOR DEM SPIEL: Die Kölner Haie haben die starting-six bereits veröffentlicht. Neben Weitzmann sind Freddy Tiffels, Genoway, Akeson, Mo. Müller und Ellis auf dem Eis.

VOR DEM SPIEL: Kurzfristig fällt Torwart Gustaf Wesslau auf Haie-Seite aus. Der erkrankte Schlussmann wird durch Hannibal Weitzmann ersetzt. Bastian Kucis ist als Backup-Goalie auf der Bank.

Nach der Serie gegen den ERC Ingolstadt dürften die Kölner Haie entspannt wie selten in eine Playoff-Serie gehen: Sie haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie als Mannschaft zusammen gewachsen sind. Unabhängig vom Ausgang der Serie: Die Kölner Haie schlagen einen neuen Weg ein, der sich gut anfühlt. Jetzt heißt es aber: Lasst uns schauen, ob wir den Favoriten aus Mannheim ärgern können!

Die Kölner Haie stehen nach einer emotionalen Serie gegen den ERC Ingolstadt im Halbfinale! Gegner: Der Meisterschaftsfavorit aus Mannheim. Es wird eine sehr schwierige Aufgabe für den KEC, der aber mit breiter Brust in diese Serie geht (mehr zum Vorbericht). In der SAP Arena findet heute das 1. Spiel der Serie statt. Die Haie müssen auf Wesslau, Sulzer, Potter, Ma. Müller, Oblinger, Pinizzotto und Uvira verzichten.

 

 

Über den Autor: Dennis Wegner

Dennis gründete gemeinsam mit René im Sommer 2003 haimspiel.de und betreut die Seite bis heute als 1. Vorsitzender. Außerdem war er zwischendurch für das Haie-Fanprojekt tätig, hat mit dem Team und der Fanszene "Wir sind Haie" ins Leben gerufen und die Flyeraktion "Köln ohne Haie?" mit großem medialen Echo organisiert.

Vorheriger Artikel

Vor dem Halbfinale: Mit breiter Brust gegen den Favoriten
  • Alexander sagt:

    Wir sind gut drauf müssen aber noch mehr aus uns raus holen man muss für die Verletzten und für einen starken Weitzmann spielen

  • Ralf sagt:

    Haie können 7
    Adler nicht!!

  • Bossy sagt:

    Taktisch fast alles richtig gemacht, prima Einsatz, sehr diszipliniert; Weitzmann war immer da, wenn er gebraucht wurde, er hat dem Team bis zuletzt die reale Möglichkeit zum Auftaktsieg gegeben, ABER: bei dieser taktischen Marschroute MUSS der Schuss von Jones dann natürlich auch sitzen, da gibt es gar kein vertun. Tja, Chance vertan.

    Nach dem Ende der Serie gegen Ingolstadt haben in der Arena viele schon zufrieden vom erreichten Saisonziel geredet und davon, dass alles darüber hinaus doch nur noch eine ‘Zugabe’ wäre.

    Mit dieser Haltung wird man natürlich nie wieder etwas gewinnen können, aber zum Glück sehen das Trainer und Spieler offensichtlich auch ganz anders.

    Sollte Mannheim seine Qualität aufs Eis und ins Rollen bringen, die Haie taktisch und vom Einsatz her kein Mittel mehr dagegen finden oder ihnen wie 2016 einfach die gesunden Spieler ausgehen, dann ist es halt so, aber grundsätzlich muss man diese Aufgabe jetzt auch mit voller Ernsthaftigkeit angehen, denn prinzipiell sind die Haie aktuell auch ‘nur’ 8 Siege von einem Titel entfernt.

    Und wer weiß schon, wie es im nächsten Jahr unter einem neuen Trainer zu Beginn der Playoffs aussehen wird, ob es nicht ähnliche Verletzungsprobleme oder gar wieder irgendwelche Animositäten mit neuen Spielern geben wird, die den Teamgeist entscheidend erschüttern?

    Mannheim und München werden aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren mit großem Abstand die Etat-Monster der Liga bleiben, aber diese Herausforderung müssen Klubs wie die Haie mit ihren Mitteln konsequent annehmen; denn mit einer “das wird eh nix” Verlierermentalität kann man die Liga wie in der DDR gleich auf 2 Klubs verkleinern und den Titel wie zwischen Dynamo und Dynamo in 10 bis 12 Spielen austragen; der Meister ist dann gleichzeitig Vorletzter und der Tabellenletzte bekommt die Silbermedaille – super.

    Am Freitag wäre für Spielverlauf und Stimmung ein erstes und gerne auch schnelles Tor für die Haie sehr wünschenswert.

  • Alexander sagt:

    Das noch immer nicht öffentlich bekanntgegeben wurde wer nächste Saison neuer Haie Trainer wird finde ich nicht gut denn nachdem 2002 Rich Chernomaz als Interimstrainer übernommen hatte wusste man schon das in der nächsten Spielzeit Hans Zach übernimmt und man ist trotzdem Meister mit Chernomaz geworden.

  • […] Haie!  Die Kölner Haie versuchen erneut den ersten Sieg in der Serie einzufahren. Spiel 1 (Review) und Spiel 2 (Review) gingen an den Tabellenersten der Vorrunde. Die Haie hatten – erneut […]

  • >