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0:1 gegen Wolfsburg – Keine Haietore und der Bandfluch

Sebastian Uvira vor dem gegnerischen Tor - Foto: mcfly37.de

Zum letzten Hauptrunden-Heimspiel waren die Grizzlys in der Arena zu Gast. Vor 12.487 Zuschauern mussten die Haie weiterhin auf Potter verzichten (dazu weiterhin Boucher und Ohmann überzählig) und nahmen im Vergleich zum Sonntag leichte Veränderungen am Line-up vor. So rutschte Salmonsson an Stelle von Turnbull an die Seite von Hospelt und Reinhart. Auch die Wolfsburger mussten auf wichtige Spieler verzichten, so fehlten neben Kapitän Haskins die Ex-Kölner Weiß und Pfohl. Für beide Teams kein unwichtiges Spiel, besteht doch die Möglichkeit im Viertelfinale aufeinander zu treffen. Am Ende verloren die Haie die Partie, wie so oft diese Saison, weil sie eine Vielzahl von Chancen nicht nutzten. Ein weiterer Grund ist natürlich der Bandfluch, die Haie gewinnen nicht wenn eine Band vor dem Spiel auftritt! Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wolfsburg geht in Führung

Beide Teams fanden gut in die Partie und schon in den ersten Minuten hätte es im Kasten klingeln können, aber Wurm (knapp vorbei) und Gogulla (Pfosten) im Pech. Die Haie übernahmen dann begünstigt durch zwei Überzahlsituationen die Partie, schafften es aber mehrfach nicht Brückmann zu überwinden. Die beste Chance in dieser Phase hatte Jones, der die Scheibe bei einem Rebound aus kurzer Distanz nicht über die Linie bekam. Kurz darauf nahm sich Uvira ein Herz, sein Abschluss nach tollem Solo landete am Außennetz. Bei fünf gegen fünf Wolfsburg wieder besser in der Partie. Zuerst war Dibelka schon an Wesslau vorbei, scheiterte aber am zu spitzen Winkel, dann bediente Aubin Höhenleitner und der schob an Wesslau vorbei zum 0:1 ein. Daraufhin sammelten beide Teams noch Strafen und Wolfsburg hatte bei vier gegen drei die Chance durch Aubin zu erhöhen. Sein Schuss ging knapp vorbei.

Brückmann, immer wieder Brückmann

Im zweiten Abschnitt brauchten beide Teams etwas bis das Spiel wieder auf dem Niveau der ersten 20 Minuten war. Zuerst Wolfsburg mit der ersten Chance durch Fauser, dann übernahmen die Haie wieder. Hospelt, Lalonde und Gogulla wussten aber keinen Weg an Brückmann vorbei. Die Kölner machten weiter, Bolduc und Jones waren die nächsten die in Brückmann ihren Meister fanden. Die Wolfsburger mit wenig Entlastung in dieser Phase. Es folgte eine doppelte Überzahl der Haie, aber die Kölner zu statisch in ihrer „Schirm“-Aufstellung und für die Grizzlys leicht auszurechnen. Zum Ende des Drittels die Wolfsburger mit einer Überzahlsituation, trotzdem die Haie besser. Sulzer und Mulock scheiterten mit einem Mann weniger. Den Abschluss des Drittels setzte dann Gogulla, der nach seinem Solo nur am Ende des Schoners von Brückmann hängen blieb.

In der Offensive zu harmlos

Das letzte Drittel fiel qualitativ deutlich ab. Dies lag nicht einmal an den Wolfsburgern, denen man mit der Führung im Rücken nicht vorwerfen konnte defensiv sicher zu stehen. Den Haien fiel in der Offensive zu wenig ein um die Wolfsburger zu gefährden. Mehrfach gab es zwar Gewühl vor Brückmann, aber der Schlussmann der Grizzlys blieb immer Herr der Lage. Die beste Chance hatte Kai Hospelt, der aber die Latte traf. Die Wolfsburger spielten das Spiel aus der sicheren Defensive runter und hatten am Ende beste Chancen, als die Haie hinten aufmachten. Wesslau hielt die Haie lange in der Partie, aber auch am Ende mit einem Mann mehr produzierten die Haie keine guten Chancen. Den Shutout von Brückmann konnten sie nicht verhindern. Die Haie damit kurz vor den Playoffs seit über 120 Minuten zu Hause ohne Tor. Auch vor dem Düsseldorf Spiel spielte eine Band…

Über den Autor: Tobias Bonk

Tube ist fast seit Beginn bei Haimspiel dabei, war zwischendurch mal abgetaucht und kam mit Beginn des Radios 2006 wieder zurück ins Boot. Er war Teil des Kommentatorenteams beim ersten Test in Iserlohn und schrieb seine Bachelorarbeit unter anderem über die Haie.

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