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Erneute Niederlage: 0:1 gegen Mannheim

Clouston erneut mit Phrasen bei der Pressekonferenz. Foto: Tobias Bonk.
Clouston erneut mit Phrasen bei der Pressekonferenz. Foto: Tobias Bonk.

Vor 11.968 Zuschauern kam es am 18. Spieltag zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Was beide schon seit Wochen gleich haben, ist die große Verletztenliste. Während die Haie mit Bolduc, B. Jones, TJ Mulock, Potter und Wesslau auf gleich 5 Stammkräfte verzichten müssen, sind es bei den Mannheimern sogar noch mehr. Dominik Tiffels feierte sein Haiedebut und Philip Gogulla wurde vor der Partie für sein 700. DEL-Spiel, das er am Freitag absolvierte, geehrt. Einstand und Jubiläum konnten die Haie jedoch nicht mit einem Sieg krönen. Die Adler entführten mit einem 0:1 die Punkte aus Köln. Clouston ratlos?

Torloses erstes Drittel spiegelt das Geschehen auf dem Eis wieder

In den ersten zwanzig Minuten kam die Partie nur schwer in Tritt. Beide Mannschaften fanden keinen Weg ins Spiel. Mannheim zwar mit mehr Scheibenbesitz, aber außer einem Solo von Adam auch die Adlern ohne hochkarätige Chancen. Selbst in Überzahl – zwei Mal – fand die Scheibe selten den Weg in Richtung des von Peters gut gehüteten Kölner Tores. Marcel Goc versuchte es mehrfach und auch Setoguchi hatte noch eine brauchbare Möglichkeit. Die Haie fanden im Gegenzug auch über die gute Unterzahl keinen Weg in die Partie. Chancen waren Mangelware und wenn doch mal was kam (Shugg, Hanowski, Dumont) war Pickard Endstation.

Mannheim geht in Führung, auf dem Eis und auf den Rängen

Die Haie zu Beginn des Mittelabschnitts mit etwas mehr Elan. Eriksson (22.) und Hanowski (25.) mit guten Chancen. Symptomatisch für das Spiel aber eine Szene mit Felix Schütz als „Hauptdarsteller“. Der Kölner Center verlor die Scheibe zwischen seinen Füßen aus den Augen, war aber in so aussichtsreicher Situation, dass die Fans ihn fast schon zur Scheibe brüllten. Apropos Fans: Teilweise war das Gesangsduell auf den Rängen interessanter als das Geschehen auf dem Eis. Auf dem Eis und auf den Rängen in der Folge das Gleiche Bild. Mannheim mit den Vorteilen. Prüften Peters wieder häufiger. Die Qualität der Chancen blieb allerdings auf beiden Seiten sehr schwach. Die Haie nur noch in ihrer Paradedisziplin dem Powerplay gefährlich. Sulzer und Ehrhoff hatten die Führung für die Haie auf dem Schläger, aber scheiterten bzw. wurden im letzten Moment entscheidend gestört. Es hätte zur Partie gepasst, wenn ein herrenlos durch Haiedrittel fliegender Schläger die Scheibe ins Tor befördert hätte. Die Mannheimer konnten Ende des Drittels dann in Führung gehen. Raedecke verwertete am langen Pfosten eine Hereingabe von Adam zur verdienten Führung. Beinahe die Haie noch mit dem Ausgleich. Müller schickte Schütz auf die Reise, aber der vergab frei vor Pickard.

Haie ohne Ideen, Mannheim ohne große Sorgen

Die Haie erinnerten im letzten Drittel an die Haie aus der Partie in Nürnberg. Die Haie zwar jetzt auf Grund der neuen Situation mit mehr Scheibenbesitz, aber vor dem Tor erschreckend einfallslos. Pickard im Mannheimer Tor wurde in den ganzen 20 Minuten nie vor eine richtige Prüfung gestellt. Ehrhoff prüfte ihn zwar doppelt, aber Glanztaten musste Pickard nicht vollbringen. Die Mannheimer mussten nicht mehr machen als sie taten. Die Angriffe selten zu Ende gespielt und wenn dann mit eher schwachem Abschluss verlegten sich die Adler darauf solide zu verteidigen. Mitte des Abschnitts die Haie über 80 Sekunden in doppelter Überzahl. Mehr als ein Schuss von Lalonde sprang jedoch nicht dabei heraus. Die Überzahl blieb aber der Funken Hoffnung der Haie und man bekam noch eine. Shugg hatte drei Minuten vor dem Ende den Ausgleich auf der Kelle, aber er vergab. Das passte zum Spiel.

Kommunikation von Clouston zum Team verpuffte

Cory Clouston vermochte der Mannschaft während der Partie auch von außen keine Impulse zu geben. Zwar sprach er während der Partie mehrfach mit seinen Schlüsselspielern, aber einen Effekt auf das Spiel hatte dies nicht. Die Pressekonferenz des Haie-Trainers könnte man zumeist auf von einer Platte ablaufen lassen. Zu sehr ähneln sich die Aussagen nach den Spielen. Es gefällt ihm einiges, aber am Ende reicht es nicht könnte man zusammenfassend sagen.

Über den Autor: Tobias Bonk

Tube ist fast seit Beginn bei Haimspiel dabei, war zwischendurch mal abgetaucht und kam mit Beginn des Radios 2006 wieder zurück ins Boot. Er war Teil des Kommentatorenteams beim ersten Test in Iserlohn und schrieb seine Bachelorarbeit unter anderem über die Haie.

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12 Kommentare

  1. Alexander
    30.10.2017

    Mein Wunsch wäre es ehemalige Spieler mehr mitarbeiten zu lassen wie es in Garmisch der Fall ist.Beim SC Riessersee läuft es sehr gut und in Köln haben wir auch gute Leute wie Wim Hospelt oder Detlef und Dieter Langemann,Peter Draisaitl,Dieter Horky und Udo Kießling um nur ein paar zu nennen.

  2. Silke Bettina
    30.10.2017

    Augen auf bei der Berufswahl!

    Clouston ist derzeit nicht der richtige Trainer, um die Kölner Haie zur Meisterschaft zu begleiten. Er coacht nicht, er moppert. Alles was von seiner Arbeitsweise von ihm und über ihn in die Öffentlichkeit dringt scheint störrisch und beratungsresistent.
    Aber was kann er eigentlich gut? Sich erholen (EXPRESS vom 31.07.2017) und einen „great summer with familiy and friends“ verbringen. Und alle so: „Yeah“. Das können alle Haie Fans und die Spieler und deren Familien auch. Und er habe 3- bis 4-mal die Woche mit Marc Mahon telefoniert. Beeindruckend. Das können die Fans nicht und wahrscheinlich auch nicht jeder Spieler einfach mal so.

    Was kann er also gut? Er scheint ein harter Einpeitscher zu sein. Er führt mit Strenge und hoher Disziplin durchs Training, heißt es. Er sei knallhart. Schön für ihn, aber das ist maximal noch individualsporttauglich, wenn überhaupt für triviales Abspecken geeignet und hat mit den Anforderungen an ein Team im 21. Jahrhundert – auch an ein Sportteam- kaum mehr was zu tun.
    Clouston scheint die falschen Prioritäten zu setzen. Er wirkt wie ein selbstgefälliger Viehtreiber, der glaubt auf das „Spielermaterial“ eindreschen zu können, damit das richtige Ergebnis hinten rauskommt. Leider Nein.
    Und die Verantwortlichen beim KEC scheinen das selbstreferentielle „wir reden mit uns selbst und klopfen uns die Schultern“ Gehabe nicht zu hinterfragen, im Gegenteil, sie goutieren es. Der Coach Clouston ist kein Coach, sondern ein Klüngler mit der Haltung eines Drill Sergeants.
    Richtige Prioritäten könnte auch ein Haie-Cheftrainer (Coach) nur setzen, wenn er sich professionell selbst reflektiert. Was hat er für Methoden zur Verfügung, um das große Team und die Spielteams in eine lösungsorientierte, siegesfähige Stimmung zu versetzen? Offensichtlich keine. Er telefoniert lieber und ist gerne im Wasser im Sommer, statt sich fortzubilden und mit Expert_innen zu sprechen, wie er selbst lernen kann besser als in der letzten Saison zu Coachen und wie er mit dem Team lernt zu siegen. Wie er sein Menschenbild hinterfragen lernt, welche Ansprache die richtige ist, wenn Menschen in einem so hoch konkurrenten, kräftezehrenden Job tätig sind. Wie er den unterschiedlichen Charakteren gerecht wird, die da zur Meisterschaft wollen und das ja formal auch könnten. Wie er dafür sorgt, dass die Spieler an ihre Ressourcen jederzeit und andauernd anknüpfen können, um zu siegen. Dazu gehört mehr als Drill und „Hart Durchgreifen“, wie hier im Kommentar bei Haimspiel erwähnt. Es geht um Mobilisierung der richtigen inneren Haltung und der effektivsten Bewegung im richtigen Moment und das alles in körperlichen Kampfsituationen.
    Jetzt werden die strengsten der strengen Haie Fans sicher unzufrieden, dass man denen das noch so kleinschrittig erklären muss. Come on, Haie Fans, jetzt schmollt nicht, die würden alle so viel Geld verdienen. Von wegen “Millionäre” und so weiter…

    Augen auf bei der Berufswahl! Selbst wenn sie uns das Geld bezahlen würden, wären wir die besseren Spieler und Trainer? Lass mich kurz nachdenken. Nein.

    Lasst uns alle auf dem Teppich bleiben. Der Club der Kölner Haie ist nur eine winzige Plattform im großen weltweiten Eishockeyuniversum. Ein Hauch Selbstironie könnte nicht schaden bei den Herren Verantwortlichen und auch bei den Damen und Herren Fans.
    Diese Plattform KEC funktioniert allerdings beim Siegen nur mit einem echten menschenfreundlichen, agilen Coach. Clouston sollte sich selbst die Frage stellen, ob er überhaupt in angemessenem Zeitrahmen lernen kann, mit so unterschiedlichen Charakteren siegessicher umzugehen?

    Die Spieler sind alle ausnahmslos großartig, manchmal nur nicht im richtigen Moment ;-)

    Hey!? Das ist sind postmoderne Gladiatoren, die sich permanent diese Rüstung überwerfen und mit einer fiesen Anstrengung über diese spiegelglatte Fläche flitzen, diesen aberwitzig winzigen Puck, mit einem Schläger grob- und feinmotorisch anspruchsvoll in dieses durch riesige oder riesig wirkende Goalies versperrte Tor zu schießen. Alle ausnahmslos großartig!

    Egal, wen ich von den Spielern im Moment als divenhaft, arrogant, klug, erfahren, agil, fokussiert, begabt, blockiert, total cute oder freundlich, erfolgreich und abschlussaffin oder sonst wie erlebe… sie alle vereint immer wieder diese Irrheit Eishockey zu lieben, spielen zu wollen und zu können.
    Also Männer, rockt die Bude zum Sieg, am Liebsten ab sofort und mit einem Lächeln auf den Haifischzähnen.

    Was Clouston macht, ist mir ab sofort egal.

    Silke Bettina ist „Frischhai“ (als Fan in diesem Jahr dazu gekommen) und gehört zur Gruppe „Eventfans mit Charakter“

  3. Jan
    30.10.2017

    Aktuell kann man ja getrost von einer Red Bull-Dynastie sprechen, aber schon in den Eisbären und Adler Dynastie-Jahren wurde ich das das „DEG-Gefühl“ aus der Metro Ära nicht los.

    Damit meine ich man hatte immer einen auf dem Papier her guten Kader, der theoretisch eine gute Titelchance hat, aber man als Fan und Möchtegernexperte immer diese Vorahnung hatte, das ein entscheidendes Puzzleteil zum Titel fehlt.

    Krupp zB auf dem Papier ein guter Trainer, aber eine gelegentlich dünnhäutig, verbissen unkommunikative Art.
    Sulzer zB auf dem Papier ein NHL Verteidiger der zuweilen in der 1. Reihe mit Ehrhoff in Buffalo gespielt hat. Kaum zu glauben aber manchmal hat er Mühe auf DEL-Niveau
    Ehrhoff hat den Tank leer, sind wir ehrlich, genau wie Marco Sturm bei seinem Playoff Run mit den Haien.
    Moritz Müller, seit Jahren ein solider DEL-Verteiidiger, aber Nationalspiler wenn alle fit und verfügbar sind? Sicher?
    Ein Kai Hospelt hatte seine Glanzzeiten in Wolfsburg
    Miirko hat auch die ein oder andere Saison zu lange gespielt.

    München, Mannheim, Berlin, Nürnberg sind derzeit sicher eine kleine Klasse besser.
    Und mit Ma Müller und Pietta hat sogar der KEV eine dominanterer Reihe, egal wen die als drittes aufstellen als die ganze Offensive des KEC zusammen.

  4. Denis
    30.10.2017

    So ein beschissenes Spiel habe ich glaube noch nie gesehen. Beide Teams völlig Lustlos. Wenn man so ein Spiel abliefert hat man wenigstens die Eier zu haben nach dem Spiel sich den Fans zu stellen. Einzig Müller wollte, drehte dann aber doch lieber ratlos und kopfschüttelnd ab. Peinlich!
    Clousten muss sofort entlassen werden, samt Mahon. Die Peters Verpflichtung trägt meines Erachtens mit zu dem Desaster bei, denn alle Spieler standen hinter Daniar was sie immer wieder betonten, ansonsten hätte er vor der Saison bestimmt den Verein verlassen.
    Clousten bringt immer wieder Ärger ins Team, ein guter Trainer sollte eigentlich fürs Gegenteil sorgen.

  5. Alex Behrend
    30.10.2017

    Mit dem Trainergespann sowie der Führungscrew wird man das Problem nicht lösen. Es ist eigentlich wie bereits seit Jahren, mit Clouston ist das Grundsatzproblem nur noch verstärkt worden. Die Stimmung ist im Keller, offensichtlich auch noch gewollt, typische kanadisches System. Bloß nicht miteinander kommunizieren.

    Wir sind hier in der Deutschen Eishockeyliga, und gerade Köln täte gut daran, die deutsche Marke auch zu stärken. Ankert und Ohmann gehen zu lassen war bereits ein Todsünde, und wäre auch ohne den Trainer nicht so vollzogen werden. Man ist dabei weitere deutsche Spieler mit Entwicklungspotential zu verärgern. Ich spreche hier nicht von Ehrhoff oder Gogulla oder auch Schütz, dass sind doch selbsternannte Führungsspieler, wo ich erwarte, dass die voran gehen.

    Die deutsche Fraktion, die das Fundament des Vereines als auch der deutschen Nationalmannschaft bilden sollte, um die geht es. Krämmer, Uvira, Zerressen, Latta, Tiffels etc., die benötigen Unterstützung, insbesondere in Form von Vertrauen und Anerkennung. Alles Nationalspieler, beim Deutschland Cup aber keiner dabei. Was soll der Bundestrainer auch machen, wenn diese Jungs in den Vereinen nur eine untergeordnete Rolle spielen.

    Aber nein, lieber Sulzer rauf und runter spielen lassen, anstatt Zerressen und auch Tiffels in der Verteidigung zu fördern. In der Offensive das gleiche, warum immer nur 3. oder 4. Reihe ?

    Es gehört endlich mal ein deutsches Trainerteam an die Bande, welches die Mentalität eines deutschen Spieler kennt und auch der Sprache mächtig ist. Sollen sich mal die vielen willkommenen ausländischen Spieler unterordnen oder unter Beweis stellen, dass sie besser sind als ein vergleichbarer Spieler aus Deutschland.

    Wenn hier nicht mal eine Führungsmentalität verfolgt wird, wo Kommunikation gegeben ist, wo offen und fair miteinander umgegangen wird und wo vor allem nach einem Leistungsprinzip gearbeitet wird, sehe ich für die weitere Entwicklung schwarz.

    Wird Zeit für eine Neuanfang, auf breiter Ebene, ohne Mahon, ohne Clouston und ohne Thomson.

  6. 30.10.2017

    Ich finde es immer schwer als ausstehender darüber zu urteilen, ob der Trainer noch die Spieler erreicht oder nicht.

    Sicherlich ist es bei einem so emotionalen Spiel wie Eishockey befremdlich, das Corey Clouston versucht seine Emotionen im Zaum zu halten und mit einem kühlen Kopf das Geschehen zu lenken. Und teilweise diese Einstellung von seinen Spielern einzufordern scheint.

    Aktuell ist auf jeden Fall der Psychologe im Trainer gefordert, da es meiner Meinung nach klar um ein Kopf Problem handelt und nicht um die mangelnde Fähigkeiten der verschiedenen Akteure. Was im Nachgang zu letzten Saison zu lesen war, lässt nicht gerade vermuten das Kommunikation eine der Stärken unseres Trainers ist.

    Trotzdem gilt es eine Einheit zu bilden und als Team, den Karren aus den Dreck zu ziehen. Ob dies mit Corey Clouston gelingen kann oder nicht, müssen die Verantwortlichen beim KEC bewerten.

  7. Thomas
    30.10.2017

    Also das war ein Spiel der Offenbarungen. Kann nicht, gegen Will nicht! Die Mannheim mit einem derart schwachen Spiel, sowie Kader, und man spielt als hätte man Angst eine weitere Klatsche zu bekommen.

    Clouston spielt genauso monotonartig seine Phrasen runter wie die Spieler, ein Ligaspiel. Ich kann es ihnen nicht mal mehr verdenken. Jede Art von Emotionen abtrainiert, über die man sonst mal ins Spiel finden könnte.

    Taktisch ein absoluter Alptraum was die Haie sich da mal wieder zusammen spielen.

    Auch hier das gleiche Problem. Jahr für Jahr holt man sich die gleichen Trainer. Uwe Krupp: Hart trainieren, viel Videoanalyse, kein Plan B. Gleiches bei Sundblad zu beobachten.
    Clouston: Weniger Training, viel Videoanalyse, kein Plan B und vollkommen emotionslos egal was passiert.
    Allen wird und wurde das gleiche nach gesagt. Schlechte interne Kommunikation. Keine Faire Behandlung der Spieler, und stand mal ein Standing fest war es unmöglich dieses zu ändern.

    quo vadis KEC?

    Wieder den Trainer entlassen? Gefühlt jedes Jahr im Dezember brennt der Baum und ein neuer Trainer muss integriert werden, Herr Müller?

    Mir geht das langsam nicht mehr weit genug. Wenn es hier wirklich einen internen Machtkampf gibt, müssen eben Spieler Köpfe Rollen. Inzwischen sind ja nur noch wenige Spieler übrig die in Frage kommen. Sollten Gogulla, Müller oder Jones da mitten drin stecken, bitte auf die Tribüne und im Sommer entlassen. So geht das nicht mehr weiter.

    Jahr für Jahr sind die Herren sich auf dem Eis zu fein für ihren Job? Wobei ich Müller noch zugestehe, dass er wenigstens seinen Job macht. Was die Haie mal bräuchten wäre ein Trainer der hart aber fair durchgreifen kann.

    Ein Uvira hätte längst mal den Platz von Jones einnehmen können, oder Mulock.

    An der Stelle sei mal die Frage erlaubt, wo treibst dich Mahon eigentlich rum? Das Bäumchen brennt nach März mal wieder, aber die Sportliche Leitung ist wieder abgetaucht?

    Und bitte verschont uns mit Pasanen als Trainer.

    Es ziehen düstere Wolken am Haie Himmel auf. Die Außendarstellung des Vereins ist mal wieder mehr als peinlich.

    Gruß
    Thomas

  8. Dampfmaschiehn
    29.10.2017

    Leider war die sehr mäßige Preseason der Indikator für die Saison 17-18, so scheint es immer mehr und mehr. Es erstaunt eher, dass der Mannschaft mal ein richtig starkes Spiel raus rutscht, so wie beim Sieg in Mannheim, als dass konstant das vorhandene Spielvermögen abgerufen wird. Das war ganz schön schlecht heute und die Adler sicher nicht der starke Gegner vergangener Jahre. Mit Cory Clouston werden wir die gleiche Pleite erleben, wie die Fans in Ottawa auch schon. Fachlich durchaus solide, konnte er da auch schon eine sehr teure Mannschaft nicht voran bringen und wurde am Ende von allen Schlüsselspielern nicht mehr ernst genomen. Und die Spieler sind eben so wie sie sind, so wie bei allen anderen DEL-Vereinen auch. Bitter nur, dass die jungen Talente in einer solchen Sackgasse aufspielen müssen. Schade um Ehrhoffs letzte besten Jahre…

  9. Nicolai Köhnlein
    29.10.2017

    Comon kec nicht aufgeben spielt besser dann kommen mehr Fans also am Dienstag 3 punkte

    • ALSO 3 PUNKTE GEGEN INGOLSTADT WENN NICHT TRAINER RAUS WERFEN BESSERER KADER

  10. Mike Bossy
    29.10.2017

    Ich glaube, es braucht wohl gar nicht mehr groß diskutiert werden, OB Trainer Clouston bald freigestellt wird, sondern höchstens noch WANN, weil die Spielerzusammenstellung 2017/2018 der Kölner Haie GmbH offensichtlich bereits eine Entscheidung getroffen hat.

    Was ich mich dabei aber doch noch frage ist, was Clouston denn in den Augen der Eis-Angestellten falsch gemacht haben mag.. zumindest kann ich mich jetzt nicht direkt daran erinnern, dass er zuletzt mal Zorro-mäßig die Bonus-Malus-Peitsche in Bezug auf reduzierte Eiszeiten oder gar kuschelige Tribünenplätze geschwungen hat. Oder hab ich da etwas übersehen?

    Denn Cory Clouston ist doch geradezu ein Prachtexemplar für die gelungene Integration eines Nordamerikaners in Köln.

    Als er nämlich im letzten Jahr (ja, 2016) aus der kanadischen Sommerfrische an die Gummersbacher Straße zurückgekehrte, war der Cory Clouston verschwunden, der noch ein paar Monate zuvor die launische Superdiventruppe bis ins Halbfinale geführt hatte. Einfach weg.

    Die Integration war so vollständig, dass ich sogar misstrauisch die Suchmaschine meiner Wahl angekurbelt hatte um nachzuschauen, ob CCC nicht vielleicht doch einen Zwillingsbruder hat, den man zudem noch verdächtigen konnte, sich einigermaßen unfallfrei aufrecht auf Schlittschuhen halten zu können – was aber leider doch kein Indikator ist, da dies ausnahmslos alle Kanadier können.

    Aber für den Unsinn, den dieser Mann vor allem ab Ende vergangenen Jahres zunehmend in die Kölner Mikrofone diktierte, konnte man unmöglich ein anerkannter Eishockeylehrer sein.

    Spielt die ‘Akte Hager’ doch noch eine Rolle? Sind da einige im Kader noch nachtragend? “Vergiss die Cannoli nicht!” ?

    Hm, hm, hm.. hoch spannende Verschwörung oder doch nur die langweilige Alternative, die erfolgreiche Integration?

    Auf jeden Fall kann ich mir lebhaft vorstellen, dass man die jetzige Situation an der Gummersbacher Straße wieder kein bisschen hat kommen sehen und sich allenfalls auf dem stillen Örtchen mal ein grobes Gedänkchen darüber gemacht hat, welches unglückselige Trainer-Würstchen man denn dieser launenhaften und Ehrgeiz reduzierten Millionentruppe zum neuerlichen Integrationsfraß vorwerfen könnte.

    Oder doch? Haie-Verantwortliche, überrascht mich!

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