

Rien ne va plus - denn ihr habt gewählt und entschieden: Sieben Namen, die die Geschicke der Kölner Haie im letzten Jahrzehnt auf dem Eis entschieden haben sind „Die Besten des Jahrzehnts".
Folgende „Starting Six" plus Trainer haben die Wahl gewonnen:
Torhüter: Robert Müller
Die Geschichte der Saison 2007/08 ist schnell erzählt und doch ist es schwer greifbar zu machen, was genau diese Saison so besonders machte. Querelen um Stammtorhüter Travis Scott schienen das Bild zu trüben, doch nur kurzzeitig, denn mit Robert Müller kam ein neuer Torhüter nach Köln, der die Herzen im Sturm eroberte. Sportlich entwickelte sich Müller rasch zu einem regelrechten „Hexer", der seine Mannschaft mit starken Paraden defensiv stütze und menschlich durch seine offene und freundliche Art schnell zum Liebling der Fans aufstieg. Es sind bittersüße Märchen, wie sie nur der Sport schreiben kann: Unvergessen bleiben die Erinnerungen an den 22. März 2008, als der KEC, mit einer überragenden #80 im Tor, nach 169. Spielminute in der sechsten Verlängerung Müllers ehemaligen Club, die Adler Mannheim, auf eigenem Eis besiegte. Unvergessen auch, dass Robert Müller gegen sein Schicksal kämpfte und alles für diesen Sport gab, den er so liebte, und zu einem erneuten Comeback auf das Eis zurückkehren konnte. Seine Trikotnummer wird bei den Kölner Haien aus Ehrengründen nicht mehr vergeben.
Verteidiger:
Mirko Lüdemann
Am 21. April 2002 reckte die #12 der Kölner Haie den DEL-Meisterpokal gen Hallendecke: Denkt man an Mirko Lüdemann, so denkt man rasch an dieses Bild. Emotional war diese Meisterschaft, denn sie war nach einer verrückten Saison errungen worden. Eine Saison voller Höhen und Tiefen, die beinahe schon vorzeitig beendet zu sein schien und doch bis auf den deutschen Eishockeythron führte. Aber Mirko Lüdemann ist mehr, als das Gesicht dieser Meisterschaft. Er ist Mr. KEC! Seit 1993 ununterbrochen im Trikot der Kölner Haie hat er annähernd 900 Spiele für die Kölner Haie bestritten und jeglichen Abwerbungsversuchen getrotzt. Er war Kapitän der letzten Meistermannschaft, Deutscher Pokalsieger 2003 mit dem KEC und aktueller Kapitän. Seine Trikotnummer wird nach Beendigung seiner Karriere in Köln aus Ehrengründen nicht mehr vergeben werden.
Brad Schlegel
Ein halbes Jahrzehnt spielte Brad Schlegel in Köln und drückte den Kölner Haien seinen Stempel auf. Der taktisch kluge Verteidiger, der 2002 als Hai sein Heimatland Kanada bei der Weltmeisterschaft vertreten durfte, kam bei den Kölner Haien zwei Jahre zu Kapitänswürden. Von seinen Gegnern für seine intelligenten Pässen und krachenden Schüsse von der blauen Linie gefürchtet, wurde er von den Fans aufgrund seiner freundlichen Art geschätzt. Brad Schlegel war mit den Kölner Haien Deutscher Eishockeymeister 2002 und Deutscher Pokalsieger 2003.
Stürmer:
Dave McLlwain
Fast das komplette Jahrzehnt spielte Dave McLlwain bei den Haien und hat sie mit fortlaufender Vereinstreue immer mehr geprägt. Aus der Schweiz gekommen begann er in der zweiten Reihe und arbeitete sich immer weiter nach oben, bis er am Ende nahezu unverzichtbar erschien. Auch sein Auftreten neben dem Eis war vorbildlich und für den KEC ein echter Gewinn. Selbst bei den Anhängern anderer Vereine war er als Gentleman anerkannt, auch weil er auf dem Eis immer alles aus sich herausholte. Dave McLlwain war 2x DEL-Topcorer, holte den Deutschen Eishockeypokal 2003, wurde zu Kölns Sportler des Jahres gewählt und war Teil der Meistermannschaft von 2002.
Alex Hicks
Alex Hicks kam 2001 von Ligakonkurrent Eisbären Berlin zum KEC und verbrachte 5 Spielzeiten in der Domstadt. Sein unbändiger Einsatz und Siegeswille machten ihn schnell zum Publikumsliebling, der auch gerne mal die Fäuste sprechen liess. Während seiner Zeit in Köln hat er in Zusammenarbeit mit den Haien die „Alex Hicks Initiative" ins Leben gerufen, die sich bis heute gehalten hat und die sich für soziale Zwecke einsetzt.Alex Hicks gewann mit den Kölner Haien die Deutsche Meiterschaft 2002 und den Deutschen Eishockeypokal 2003.
Ivan Ciernik
Als Ivan Ciernik 2005 zum KEC kam wurden seine Torjägerqualitäten schnell sichtbar, denn er erzielte 29 Tore in seiner Premierensaison. Diese Ausbeute konnte er zwei Jahre später in seinem besten Haie-Jahr nochmal auf 38 Treffer steigern und mutierte in den Playoffs zum „Playoff-Monster": 11 Tore in 14 Spielen trugen den KEC ins Finale gegen Berlin. Nach Differenzen mit dem Trainer wechselte Ciernik nach Russland, kam aber in der folgenden Saison wieder zurück, um mit dem weiter zu machen, für das ihn die Fans lieben: Tore in meist spektakulärer Manier zu schießen.
Trainer:
Hans Zach
2002 kam Hans Zach nach Köln und seine Stellung als Star-Trainer wurde in einer einzigartigen Werbekampagne („Jetzt aber zachig") dargestellt. Genau wie vorher in der Nationalmannschaft und in Kassel zeichnete sich das von ihm trainierte Haie-Team durch Kampfkraft und unbändigen Willen aus. Entgegen seinem Ruf als Defensiv-Trainer spielten die Haie unter ihm einige der offensiv erfolgreichsten Saisons der jüngeren Zeit.
Hans Zach wurde mit den Haien 2004 Deutscher Pokalsieger.
Die von Euch gewählte „Zweite Reihe" mit „Co-Trainer" besteht aus Joseph Heiß, Andreas Renz, Stéphane Julien, Corey Millen, Dwayne Norris, Phillip Gogulla und Rich Chernomaz.
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